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Hamburg Web > Events > Kultur > Rundgang über den jüdischen Friedhof Altona
Rundgang über den jüdischen Friedhof AltonaBei einem Rundgang wird die wechselhafte Geschichte der Juden in Hamburg und Altona vom 17. bis ins 19. Jahrhundert erläutert.
Der jüdische Friedhof in Altona wurde 1611 angelegt und kontinuierlich erweitert. Der „Gute Ort“ in der Königstraße gilt nicht nur wegen seiner Größe und seines Alters, sondern auch wegen der kulturhistorischen Bedeutung zahlreicher Grabsteine weltweit als eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Der knapp 2 ha große Friedhof besteht aus einem sefardischen und einem aschkenasischen Teil. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt. Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde.
Im Jahre 2007 wurde der Friedhof nach umfangreichen Forschungs- und Restaurierungsarbeiten für Besucher zugänglich gemacht. Im selben Jahr wurde von der Stiftung Denkmalpflege Hamburg das Eduard Duckesz-Haus erbaut und als Empfangs- und Seminargebäude eröffnet.
Präsenzbibliothek
Über 1000 Werke zu zahlreichen Gebieten der Judaistik, wie Länderstudien (u. a. über Deutschland, Hamburg und Schleswig-Holstein), Abhandlungen zu jüdischen Friedhöfen, Trauer und Tod im Judentum, Talmud, Religionsgeschichte, Biografien und Genealogie stehen in der Präsenzbibliothek des Eduard Duckesz-Hauses bereit und können während der Öffnungszeiten eingesehen werden.
Öffnungszeiten Eduard Duckesz-Haus / Jüdischer Friedhof Hamburg-Altona
Oktober – März: Di, Do und So von 14 - 17 Uhr
April – September: Di + Do von 15 - 18 Uhr, So von 14 - 17 Uhr.
An gesetzlichen und jüdischen Feiertagen und während der Winterferien geschlossen.
„Rundgang über den jüdischen Friedhof Altona“
Friedhöfe sind die steinernen Archive einer Gesellschaft. Bei einem Rundgang wird die wechselhafte Geschichte der Juden in Hamburg und Altona vom 17. bis ins 19. Jahrhundert erläutert. Im direkten Vergleich wird auf die kulturellen Besonderheiten der portugiesischen und deutschen Juden hingewiesen. Außerdem werden die wichtigsten Grabsymbole erklärt.
Kosten: Erwachsene 5 €
Treffpunkt: Eduard Duckesz-Haus, Königstraße 10a, 22767 Hamburg
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