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Altes Land

Neßdeich,
21129 Hamburg Finkenwerder

Das "Alte Land" ist rund 170 Quadratkilometer groß und gehört im weitesten Sinne zur Elbe. Über Jahrtausende wurde das Gebiet durch Ebbe und Flut aufgespült. Sand und Schlick lagerten sich ab und es entstanden Ufer, die dann auch besiedelt wurden.
Das "Alte Land" ist heutzutage das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Mitteleuropas. Auf einer Fläche von rund 14.300 Hektar Land wird Baumobst angebaut. Diese Obstbäume sind zu 77 Prozent Apfelbäume und zu 12,7 Prozent Kirschbäume.

Das "Alte Land" erstreckt sich von der Süderelbe bei Moorburg bis an den kleinen Fluss Schwinge bei Stade und ist ein Teil der Elbmarsch. Es umfasst die Hamburger Stadtteile Neuenfelde, Cranz und Francop. In Niedersachsen gehört die Gemeinde Jork, die Samtgemeinde Lühe und der Neu Wulmstorfer Ortsteil Rübke zum "Alten Land".

Die gesamte Region ist schon im Mittelalter durch die damaligen Deichverbände in drei Meilen (drei Zonen entlang des Elbufers) gegliedert worden:
Die erste Meile liegt zwischen den Flüssen Schwinge und Lühe (um 1140 besiedelt), die zweite Meile befindet sich weiter östlich zwischen Lühe und Este (Eindeichung gegen Ende des 12. Jahrhunderts) und die dritte Meile liegt zwischen Este und Süderelbe (wurde erst Ende des 15. Jahrhunderts eingedeicht wegen Sturmflutgefährdung).

Durch die Holländer wurde das "Alte Land" im 12. Jahrhundert entwässert und urbar gemacht. Als Begründer gilt der Priester Hendrik aus Jacobswoude. Auch der Name "Altes Land" stammt angeblich aus dieser Zeit. Er hat nämlich nichts mit "alt" zu tun, sondern leitet sich vom plattdeutschen "Olland" ab (auf Hochdeutsch "Altland"). Im 14. Jahrhundert bekam das "Olland" dann den Namen "terra vetera" (lateinisch: altes Land).
Durch Zugbrücken, Windmühlen und die für uns etwas merkwürdige Bauweise der langgezogenen Dörfer, werden wir immer noch an die einstigen Kolonisten erinnert.
Die meisten Altländer Bauernhäuser sind über 300 Jahre alt.

Auch heute noch spielt sich das Leben im "Alten Land" hinter den Deichen ab, die vor Sturmfluten schützen. Auf der Deichkrone kann man herrlich spazieren gehen oder Fahrrad fahren und den Schiffen sowie den Schafen beim Müßiggang zusehen.
Das Einzige was der Erholung ab und zu einen Schrecken einjagen kann, sind die in den Sommermonaten betriebenen Knallapparate (auch "Kirschböller" oder "Spreenhüter" genannt), welche die Kirschbäume vor räuberischen Vögeln schützen sollen. Sie verursachen Explosionen, die täglich bis zu 15 Stunden lang (abhängig von der Windrichtung) kilometerweit zu hören sind. Mehr und mehr werden die Böller allerdings von Vogelschutznetzen abgelöst.

Anfahrt
A7 Autobahnabfahrt Waltershof oder Moorburg

Tags
Kirschblüte Elbe Deich Apfel Bauernhaus Kirsche Marschland

 

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