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Hamburger Börse

Adolphsplatz 1,
20457 Hamburg Altstadt
Telefon: (040) 36138643

Bevor der Hamburger Rat im Jahr 1558 den Kaufleuten einen eigenen "Börsen-Platz" zur Verfügung stellte, lief der allgemeine Handel auf einem großen Platz am Alsterhafen sehr chaotisch ab. Besonders die Seehandel treibenden Kaufleute wünschten sich eine abgegrenzte Fläche, die sie mit 400 Quadratmetern an der Trostbrücke auch bekamen. Nur das Geld für ein geschlossenes Gebäude fehlte. So wurde lediglich eine niedrige Mauer mit drei Eingängen um den Platz herum gebaut und der spezialisierte Handel konnte beginnen.

Gehandelt wurde zu der Zeit jedoch noch wenig mit Wertpapieren. Hauptsächlich ging es um Pfeffer, Gewürznelken, Wein, Kupfer, Edelsteine und ganz besonders um englische Tuche. Außerdem wurden Versicherungen gegen Gefahren auf Seereisen angeboten.
Im Jahr 1577 wurde durch wohlhabende Gewandschneider ein Börsengebäude gestiftet:
Der Architekt Jan Andresen entwarf das erste Renaissance-Gebäude der Stadt.

Im Jahr 1665 wurde die Commerzdeputation gegründet, aus der später die Handelskammer Hamburg hervorging. Zu dieser Zeit gab es zunehmend Makler, die zwischen den Geschäftsleuten vermittelten, denn der Börsenhandel platzte aus allen Nähten. Durch einen schlauen Geschäftsmann entstand eine weitere Börsenhalle in der Bohnenstraße, bis im Jahr 1841 nach vier Jahren Bauzeit endlich die neue Börse am Adolphsplatz eingerichtet wurde. Der große Börsensaal bot Platz für 5000 Besucher. Auf der Rückseite des spätklassizistischen Gebäudes wurde 25 Jahre später der Grundstein für das Rathaus gelegt.

Beim Hamburger Brand im Mai 1842 ging die alte Börse in Flammen auf. Die neue Börse konnte jedoch gerettet werden.
Nach und nach verschwand die eigentliche Ware aus den Börsenhallen und wurde mehr und mehr durch Wertpapiere ersetzt. Auch die neue Börse wurde durch die ständig steigenden Besucherzahlen schrittweise erweitert. Im Jahr 1912 konnten 10.000 Personen in drei großen Sälen Platz finden.

Durch die beiden Weltkriege wurde auch die Hamburger Börse erschüttert. Im ersten Weltkrieg brach der Handel ein, die Märkte wurden wegen der Bankenkrise im Jahr 1931 vorübergehend geschlossen. Durch die Bomben des zweiten Weltkrieges brannte der mittlere Börsensaal aus. Nach der Währungsreform, im Zuge des Wiederaufbaus, konnte der Handel im Mittelsaal um 1951 wieder aufgenommen werden. Die Wertpapierbörse blühte auf.

Als im Jahr 1968 die erste "Kursmelde- und Übertragungsanlage" eingeweiht wurde und damit die Tafeln (auf denen man bislang die Kurse mit Kreide schrieb) abgeschafft wurden, begann das digitale Zeitalter, auch für die Börse. Die meisten Geschäfte wurden ab sofort elektronisch abgewickelt und Händler sowie Makler waren immer weniger vor Ort.
Am 1. Januar 1999 wurde die Börsen AG gegründet, ein Zusammenschluss der Hamburger Börse und der Börse Hannover.

Die Hamburger Börse gliedert sich in fünf Einzelbörsen. Sie besteht aus der Hanseatischen Wertpapierbörse, der allgemeinen Börse, der Getreidebörse, der Kaffeebörse und der Versicherungsbörse.

Anfahrt
U-/S-Bahn: Jungfernstieg / Rathausmarkt

Tags
Wirtschaft Börse Rathaus Handel Handelskammer

 

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