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Literaturhaus Hamburg

Schwanenwik 38,
22087 Hamburg Uhlenhorst
Telefon: (040) 22702011

Im Jahr 1868 baute der Architekt Jean David Jollasse für den Kaufmann C.N. Fraeb eine Villa an der Außenalster. Die Fassade gestaltete er (der damaligen Mode entsprechend) im spätklassizistischen Stil mit romanischen und gotisierenden Stilelementen.
Der Bankier Adolph von Pein kaufte das Gebäude im Jahr 1889 und ließ im Garten den großen Ballsaal anbauen (dafür verantwortlich waren die Architekten Kraus und Minck) und die Inneneinrichtung der Räume so ausgestalten, wie sie auch heute zu sehen sind.
Der wiederaufgebaute Spiegelsaal im Museum für Kunst und Gewerbe und der Ballsaal im Literaturhaus sind die einzigen noch erhaltenen Ballsäle aus der Zeit.

Im Jahr 1908 kaufte der Orthopäde Dr. Franz Justus Krieg das Haus und nutzte die Räume für therapeutische Gymnastik.
Zwischen 1920 und 1930 war die Laban-Tanzschule von Lola Rogge dort ansässig.
Während der Herrschaft der Nationalsozialisten wurde das Haus an die Stadt Hamburg zwangsverkauft (1933-1945). Im zweiten Weltkrieg diente es als Mädchenheim. Auch nach dem Krieg wurden hier weiterhin Mädchen und junge Frauen beherbergt, die keine Unterkunft hatten oder mit familiären, bzw. sozialen Probleme kamen.

Erst im Jahr 1987 erwarb der Verleger Dr. Gerd Bucerius das Haus für die ZEIT-Stiftung Ebelin und Bucerius. Zusammen mit der Stadt Hamburg stellten sie Mittel für die Renovierung zur Verfügung und gaben das Gebäude mietfrei an den 1985 gegründeten Literaturhaus-Verein weiter. Ihr Anliegen war das literarische Leben in Hamburg zu fördern.
Nach der Eröffnung des Literaturhauses im Jahr 1989 wurden die Räume mehrfach umgebaut und renoviert. 2005 wurde die "Autorentreppe" mit Fotografien von Peter Peitsch eingeweiht.

Im Literaturhaus kann man jährlich ca. 100 Veranstaltungen beiwohnen. Schwerpunkte sind internationale und nationale Gegenwartsliteratur, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden sowie literaturhistorische Abende. Bekannte Autoren wie Salman Rushdie, Feridun Zaimoglu, John Banville oder Ingo Schulze waren schon zu Gast, aber auch Nachwuchsautoren werden eingeladen.
Alle zwei Jahre finden hier die Nordischen Literaturtage statt und einmal im Jahr wird der Mara-Cassens-Preis für den besten deutschsprachigen Debütroman vergeben.
Nach dem Literaturhaus Berlin ist das Literaturhaus Hamburg das zweite Literaturhaus in Deutschland.

Anfahrt
U-Bahn Uhlandstraße
U-Bahn Mundsburg
Bus 6

Tags
Caf Literatur Diskussion Lesung Kinde

 

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