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Moorweide

Moorweidenstraße,
20148 Hamburg Rotherbaum

Die Moorweide ist ein Park an der Nordseite des Dammtor-Bahnhofs. Vor einer städtischen Nutzung wurde die Fläche der Moorweide als Weidefläche genutzt. Als die Stadt im 19. Jahrhundert erweitert wurde, ließ man den Platz bewusst frei. Er diente als Exerzierplatz und Glacis des Hamburger Bürgermilitärs.

Im Jahr 1881 wurde auf dem westlichen Teil der Moorweide eine großzügige Halle gebaut, die als Veranstaltungsort für das Sängerbundfest und das "Erste allgemeine deutsche Kriegsfest" diente. Sie bestand aus einer kreuzförmigen Glas- und Eisenkonstruktion, die von der Pariser Weltausstellung 1878 stammte. Leider brannte die Halle schon vier Jahre später fast vollständig ab und wurde nicht wieder aufgebaut.

Zur Zeit des Nationalsozialismus nutzte die NSDAP den Ort für Großveranstaltungen und Aufmärsche. Im Jahr 1939 wurde mit dem Bau eines Rundbunkers im südwestlichen Teil des Parks begonnen. Ab dem Jahr 1941 diente der westliche Teil des Parks sowie die umliegenden Gebiete als Sammelpunkt für Deportationen von Juden zur Vernichtung. Als später der Ort teilweise mit Universitätsgebäuden bebaut wurde, erhielt er als Ehrung der Opfer des NS-Regimes den Namen: "Platz der Jüdischen Deportierten".

Im Jahr 1966 wurde unter den Kastanien parallel zum Theodor-Heuss-Platz eine "Meckerecke" für Laienredner eingerichtet, ganz nach dem Vorbild der Londoner Hyde Park Corner. Leider fand sie zu wenig Beachtung und wurde deshalb wieder aufgegeben.
Heutzutage wird die Moorweide für Freizeitaktivitäten sowie für Auftakt- oder Abschlusskundgebungen von Demonstrationen genutzt.
1987 wurde das Kunstprojekt "Luna Luna" auf der Moorweide installiert, 2003 bot sie Raum für Teile der Terrakotta-Armee des Kaisers von China in originalgetreuer Nachbildung. Außerdem ist sie einer der Startplätze für Heißluftballonfahrten in Hamburg und Umgebung.

Anfahrt
S-Bahn Dammtor

Tags
Park Veranstaltung Universität Grünfläche Dammtor Holocaust

 

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