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Hamburg Web > Webguide > Stadtteile > Allermöhe

Allermöhe - am Nordufer der Dove-Elbe

Die erste Siedlung namens "Anremuthe" (erstmals erwähnt im Jahr 1162) ging in einer Sturmflut unter. Daraufhin legte man das neue Dorf an höherer Stelle an. Wohlhabende Bauern machten sich 1263 ein Teil des Grundbesitzes zu eigen. Gut hundert Jahre später erwarb Hamburg das Dorf Allermöhe (sowie einige andere Dörfer), um die Elbschifffahrt und den Handel zu sichern.

Die Verwaltung übernahm ab 1410 die Landherrenschaft Bill- und Ochsenwerder, einige Jahrhunderte später (ab 1830) die Landherrenschaft der Marschlande. Die Sicherung der Elbdeiche wurde durch ein strenges Deichrecht geregelt. Bis ins 16. Jahrhundert gab es, von den Deichstraßen mal abgesehen, nur schmale Sandwege.

Ein bäuerliches Straßendorf mit Fähre

Die Dove-Elbfähre verkehrte bis 1873 zwischen Allermöhe und Reitbrook. Eine zweite Fährverbindung existierte bis 1892. Für diese Verbindungen war die Familie Odemann zuständig. Noch heute erinnert ein Fährstein bei der Reitbrooker Mühlenbrücke an die "Fähr-Familie". Die anderen Bauern lebten hauptsächlich vom Gemüseanbau. Der einzige nicht landwirtschaftliche Betrieb war eine Kattundruckerei ("Krapphof" genannt), die sich Ende des 18. Jahrhunderts in Allermöhe niedergelassen hatte.

Vom "Krapphof" ist heute noch das klassizistische, mit Bohlen verkleidete Gartenhaus am Allermöher Deich 484 zu sehen. Außerdem existiert nach wie vor der "Harderhof" aus dem 17. Jahrhundert mit einer Pferdezucht.

Kirche und Gemeinde


Die ev.-luth. Dreieinigkeitskirche entstand in den Jahren 1611-14 als Nachfolgerin einer baufälligen, kleineren Kirche. Von ihr ist lediglich der hölzerne Glockenturm übrig geblieben, der als das älteste erhaltene Bauwerk der Vier- und Marschlande gilt.
Der prächtige "Baxmann-Altar" (1613/14 entstanden) aus der Dreieinigkeitskirche ist heute noch zu bewundern. Die restliche Ausstattung der Kirche ist einem Brand zum Opfer gefallen.
Die Kirchengemeinde Allermöhe-Reitbrook ist ausgesprochen aktiv und für Allermöhe von großer Bedeutung. Sie ist vor allem ein Treffpunkt für Kinder, Frauen und ältere Menschen. Auch die "Liedertafel Frohsinn" mit vier Chören und einer Theatergruppe leistet einen wichtigen Beitrag zum Allermöher Kultur-Leben.

Und dann ist da noch "Wutz-Rock", ein Freiluft-Rockfestival der anderen Art am Eichbaumsee. Seit 1979 findet das weit über die Marschländer Grenzen hinaus bekannte Musik-Spektakel einmal im Jahr statt. Der Eintritt ist frei!

Eine Autobahn und zwei große Bauprojekte

Das landwirtschaftliche Leben in Allermöhe änderte sich grundlegend mit mehreren einschneidenden Bauvorhaben. Die Fertigstellung der "Marschenautobahn" (A 25) im Jahr 1981 trennte die Felder von den alten Bauernhäusern und zerteilte die nutzbaren Böden. Vier Jahre später begann man die Großsiedlung Neuallermöhe-Ost  zu bauen. Nach zehn Jahren konnte das städtebaulich super moderne Neubaugebiet mit einer Menge Einzelhäusern und höchstens viergeschossigen Etagenhäusern bezogen werden. Wasserläufe wurden neu angelegt und ein Teil des Gebiets entstand sogar als ökologisches Modell.

Nachdem die Großsiedlung Neuallermöhe-Ost fertiggestellt war, wurde eine zweite Großsiedlung auf der Allermöher Feldmark gebaut, nämlich Neuallermöhe-West. Dort entstanden bis zum Jahr 2001 insgesamt 3100 Wohnungen und 850 Eigentumswohnungen. Außerdem wurden Kindergärten, Schulen, ein Stadtteilkulturzentrum und ein Gemeindezentrum geschaffen. Offene Fleete durchziehen die Siedlung. Landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe gibt es seit der Bebauung in Allermöhe allerdings nicht mehr.

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In Allermöhe haben sich im letzten Jahrzehnt einige Reiterhöfe in ausgedienten Bauernanwesen niedergelassen. Außerdem gibt es hier vier Seen: Den Eichbaumsee, den See Hinterm Horn, den Allermöher See und den Westensee. Am Moorfleeter Deich ist ein Yachtclub ansässig. Dadurch wird der Stadtteil im Sommer gerne als Ausflugsziel der Hamburger genutzt. Nur für die dann heran rollenden Blechlawinen gibt es noch keine befriedigende Lösung...

Eckdaten von Allermöhe:


- Einwohner: 12.536
- Fläche: 11,878 Quadratkilometer
- Bezirk: Bergedorf

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