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Hamburg Web > Webguide > Stadtteile > Billwerder

Billwerder - ein Stadtteil auf der gleichnamigen Insel

Ab Mitte des 12. Jahrhunderts wurden die Elbinseln besiedelt. Man nahm die Holländer zum Vorbild und baute einen Ringdeich um die Dörfer Billwerder an der Bille, Allermöhe und Moorfleet. Die Marsch wurde entwässert, um Landwirtschaft zu betreiben.
Im Jahr 1320 allerdings wurden die Inseln durch schwere Sturmfluten verwüstet. Um einen neuen Deich bauen zu können, verkauften die drei Dörfer im Jahr 1331 ihre Kirchenglocken.

Schon Ende des 14. Jahrhunderts kaufte die Stadt Hamburg sämtliche Nutzungsrechte am Billwerder zur Sicherung der Elbschifffahrt und des Handels. Die Verwaltung übernahm die Landherrenschaft Bill- und Ochsenwerder. Die Stadt finanzierte den Neubau und die Erhöhung vorhandener Deiche und sicherte bis zum Ende des 15. Jahrhunderts das ganze Billwerder Marschland.
Es entwickelte sich eine gut florierende Landwirtschaft, vor allem was den Hopfen- und Getreideanbau betraf.

Krieg und Umstrukturierung

Der 30-jährige Krieg (1618-48) brachte Armut über die ansässigen Bauern durch plündernde Soldaten und durch die Besetzung der Vier- und Marschlande (durch den Herzog von Braunschweig-Lüneburg) über eine Zeit von mehreren Monaten.
Einige reiche Hamburger Familien bauten dennoch repräsentative Landhäuser mit großzügigen Gärten im holländischen Barock in dieser Zeit.

Ende des 18. Jahrhunderts konnte auf den großen Hofstellen wieder Landwirtschaft betrieben werden. Die Landhäuser kamen zurück in den Besitz der Bauern und Gastwirte.
Im Jahr 1850 entstand sogar ein Gewerbegebiet, das 1913 "Billbrook" getauft wurde. Man machte es zum Vorort Hamburgs.
Auch das unbedeichte Weideland "Billwerder Ausschlag" war im Jahr 1871 von Billwerder abgetrennt worden.

Was erhalten blieb ...

Zwei dieser alten Landhäuser sind noch erhalten geblieben im heutigen Billwerder. Das denkmalgeschützte Glockenhaus am Billwerder Billdeich 72 stammt aus dem Jahr 1600 und ist heute Sitz des Deutschen Maler- und Lackierer-Museums. Es besitzt ein kleines Türmchen und wurde im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und restauriert. Nur die freigelegte, restaurierte Barockausmalung im Obergeschoss ist ein wirkliches Original von 1630.

Das "bürgerliche Lustschlösschen" steht am Billwerder Billdeich 96 und wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet. Seine pilastergegliederte Fassade und das Walmdach erinnern an niederländischen Barock. Bevor es später zum Mehrfamilienhaus wurde, fungierte es als Predigerwitwenhaus.

Die ev.-luth. St. Nikolaikirche wurde 1737 gebaut, brannte allerdings später bis auf die Grundmauern ab. Im Jahr 1913 errichtete man sie neu. Um die Kirche herum hat sich eine Art Ortskern gebildet.

Engagement

Die Dorfgemeinschaft "Billwärder an der Bille" engagiert sich für den Erhalt der dörflichen Gemeinschaft und für das politische und kulturelle Leben vor Ort. Auch andere Vereine rund um Sport, Theater und Reiten sind hier aktiv. Außerdem gibt es eine freiwillige Feuerwehr. Besonders der Pferdesport ist in Billwerder sehr beliebt. Ein Ausritt in Billwerders ländliche Umgebung hat sicherlich Erholungswert. Und wer sich auf dem Rücken eines Pferdes nicht sicher fühlt - auch zu Fuß gibt es hier Natur pur!

Eckdaten von Billwerder:

- Einwohner: 1239
- Fläche: 9,473 Quadratkilometer
- Bezirk: Bergedorf


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