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Hamburg Web > Webguide > Stadtteile > Dulsberg

Dulsberg - Laubengänge und Rotklinker

Dulsberg liegt auf einem Hügel (an seiner höchsten Stelle 19,4 Meter über Normalnull) und hat daher seinen Namen. Früher als "Tollsberg" oder "Dolsberg" bezeichnet, ist später "Dulsberg" daraus geworden. 1926 führte man aufwändige Erdarbeiten für Grünanlagen an der Elsässer Straße durch und stieß dabei auf eine Herdstelle, auf Tongefäße, auf Teile einer menschlichen Schädeldecke und auf einige Getreidekörner. Vermutlich stammen die Funde aus der Bronzezeit. Der Getreidefund war der erste seiner Art in Hamburg.

Vom Wiesen- und Weideland zu stinkenden Schornsteinen

Jahrhundertelang blieb das heutige Dulsberg unbebaut und wurde lediglich als Wiesen- und Weideland genutzt. Damals gehörte es zur Gemarkung Barmbek. Erst um 1800 herum kamen am Friedrichsberg einige kleine Häuser dazu und eine Gastwirtschaft.
Ende des 19. Jahrhunderts verkauften die Bauern ihre verbliebenen landwirtschaftlichen Flächen an Hamburg und legten so fast das gesamte Gebiet in staatliche Hand. Kurze Zeit später wurde ein Bebauungsplan verabschiedet, der rund 60.000 Menschen Unterkunft bieten sollte. Auch ein Industriegürtel, entlang des gerade entstehenden Osterbekkanals, war im Plan vorgesehen.
Eine laute und stinkende städtische Müllverbrennungsanlage mit zwei 57 Meter hohen Schornsteinen sowie die Fischfabrik Walkhoff siedelten sich dort an.

Zwei Kriege, eine Krise und dazwischen die Architekten

Durch den Ersten Weltkrieg kamen die Bautätigkeiten ins Stocken. Ab 1918 nahm der Oberbaudirektor Fritz Schumacher die überholten Pläne in die Hand und reformierte sie. Das "Neue Bauen" stand für die Errichtung eines reinen Wohngebietes, Gewerbe wurde ausgeschlossen. Neben den Durchgangsstraßen gab es einen "Grünzug" als weitere Hauptachse. Zwischen den frei stehenden Zeilenbauten entstanden Höfe und Gärten. Die Häuser hatten höchstens vier Geschosse, jeder Raum sollte Licht bekommen.  Verschiedenen Architekten experimentierten herum. Die Brüder Frank zum Beispiel vermischten die Idee der Laubengänge mit Schumachers Zeilenbauweise und brachten so Luft und Licht in die Arbeiterwohnungen.

Durch die Wirtschaftskrise der 1920er Jahre musste an Raum sowie an Material gespart werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde das heutige Dulsberg dann fast vollständig zerstört. Die ehemalige Anlage des Gebiets galt allerdings auch nach Kriegsende noch als so richtungweisend, dass es größtenteils wieder aufgebaut wurde. Architektonisch interessant sind nach wie vor der Denkmal geschützte Stahlbetonbau des Emil-Krause-Gymnasiums, die Gesamtschule Alter Teichweg, die ev.-luth. Frohbotschaftskirche sowie die kubistische ev.-luth. Dietrich-Bonhoeffer-Kirche.

Hast du Probleme?


Im Jahr 1951 wurde Dulsberg ein eigenständiger Stadtteil. Neubauten kamen hinzu und Baulücken wurden geschlossen. Heutzutage stehen in Dulsberg schon längst nicht mehr nur soziale Probleme im Vordergrund. Vereine und Bürgertreffpunkte wurden geschaffen, Projekte und Maßnahmen wurden ins Leben gerufen, um sozial schwachen Gruppen eine Plattform mit einem breit gefächerten Angebot zu bieten. Eigeninitiative ausdrücklich erwünscht! So gibt es seit 1992 einen Stadtteilrat auf dem Dulsberg. Die Umsetzung der Beschlüsse erledigt das Stadtteilbüro. Der Kulturhof Dulsberg in der Gesamtschule Alter Teichweg hat einen zentralen Veranstaltungsraum, außerdem gibt es das "Haus der Jugend Alter Teichweg". Für jüngere Kinder ist das "Spielhaus Dulsberg" da. Die "Geschichtsgruppe Dulsberg" beschäftigt sich mit Historischem. Und im Sommer lockt das "Freibad Dulsberg" ein ausgelassenes Bad zu nehmen...

Wenig bezahlte Arbeit, aber Bewegung...


Leider zählt Dulsberg immer noch zu den ärmsten Hamburger Stadtteilen. Es gibt wenige große Arbeitgeber im Viertel und darum auch kaum Arbeitsplätze - elf Prozent der Dulsberger sind arbeitslos. Doch der "Arbeitsladen Dulsberg" hilft beim Suchen und die Stadtteilküche "Pottkieker" sorgt für warmes Mittagessen. Hart gearbeitet wird am Image des Stadtteils. Bislang fehlen ein paar kleine Restaurants,  die eine oder andere Szene-Kneipe und vor allem ein belebtes Zentrum.
Doch was nicht ist, kann ja noch werden...

Eckdaten von Dulsberg:

- Einwohner: 17.028
- Fläche: 1,187 Quadratkilometer
- Bezirk: Nord

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