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Hamburg Web > Webguide > Stadtteile > Eilbek

Eilbek - Auenviertel

Die Gegend um das Flüsschen "Ylenbeke" wurde erstmals um 1247 erwähnt, als holsteinische Ritter Teile des Ackerlandes an das Heiligen-Geist-Hospital in Hamburg verkauften. Der Name des Stadtteils rührt von den Blutegeln (Plattdeutsch: Ylen) her, die aus der "Ylenbeke" für medizinische Zwecke heraus gesammelt wurden.
Erste Bauernhöfe siedelten sich dort im 17. Jahrhundert an und gehörten zur Barmbeker Verwaltung. Zweihundert Jahre später waren es immer noch gerade mal 90 Einwohner.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das heutige Eilbek dann langsam bebaut. Das Heiligen-Geist-Hospital zog in die Richardstraße und mehrgeschossige Wohnhäuser kamen dazu. Die "Irrenanstalt Friedrichsberg" wurde ins Leben gerufen mit einem Oberarzt an der Spitze, der eine neue Form der Betreuung umsetzte: Jede Form des körperlichen Zwangs wurde abgeschafft. Heute befindet sich das private Klinikum Eilbek am selben Standort.

Eisenbahn, Kanal und ein Schiffsunglück

Um 1920 herum lebten rund 60.000 Menschen in Eilbek. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Eilbeker Fluss kanalisiert. Die Alsterdampfer konnten nun bis zur Friedrichsberger Straße fahren. Ab 1865 baute man die Eisenbahnstrecke "Hamburg-Lübeck" durch das ehemalige Waldgebiet Hasselbrook und der Standort wurde Eilbek zugeteilt. Im Jahr 1902 gab es ein tragisches Schiffsunglück auf der Elbe, bei dem 101 Menschen ums Leben kamen - die meisten von ihnen waren Eilbeker. An sie erinnert heute eine Gedenktafel auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Historische Schätze

Die neugotische Osterkirche im heutigen Jakobi-Park (früher: Kapelle des Jakobi-Friedhofes) wurde vom Architekten Alexis de Chateauneuf entworfen und 1863/64 (zeitgleich mit der Nicolaikirche) von Isaiah Wood errichtet. In ihrem Inneren kann man einen mittelalterlichen Flügelaltar bewundern, der über 500 Jahre alt ist.
Der Jakobi-Friedhof wurde 1954 aufgehoben, doch einige Prominenten-Gräber haben die Zeit überstanden, wie zum Beispiel das von Clara Horn (1875-1884 Schauspielerin am Thalia Theater) oder das von Erich Martini (Chirurg und Oberarzt am Eppendorfer Krankenhaus, gestorben 1880).
Außerdem gibt es noch den ehemaligen Bahnhof Hasselbrook mit Zwiebelturm von 1905 (heute die beliebte Gaststätte "Factory") und die Schule an der Ritterstraße mit neobarocken Formen von 1907.

Zerstörung und Wiederaufbau

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Stadtteil stark zerstört und viele Menschen starben, besonders im "Feuersturm" des Jahres 1943. Durch den Wiederaufbau bekam Eilbek ein neues, ein aufgelockertes Gesicht. Backsteinbauten in Zeilenbauweise ersetzten die geschlossenen Straßenzüge der Gründerzeit.

Stadtteilgespräche, Kindertheater und Architektur-Preise

Das Forum "Eilbeker Stadtteilgespräche" trägt unter anderem dazu bei, das jährliche Bürgerfest zu organisieren, an dem Kirchen, Sportvereine und Musikgruppen teilnehmen.
Das "Fundus Kindertheater" (Hasselbrookstraße 25) ist in einer ehemaligen Fabrik ansässig und begeistert seit 1980 das junge Publikum. Der wunderbar bunte Ort wurde von der "Schöner-Wohnen"-Herausgeberin Angelika Jahr gestaltet.
Auch zwei Architektur-Preise wurden in Eilbek für zwei Bauten an der Hasselbrookstraße und am Kiebitzhof vergeben. Einmal für eingebaute mächtige Federkörper, um die Erschütterungen vom Bahnverkehr aufzufangen und zum Anderen wurde ein Wohn- und Bürohaus auf einen Bunker gebaut.

Es grünt so grün...

In Eilbek gibt es den Bürgerpark, als größte Grünfläche des Stadtteils und den Jakobipark mit einigen verstreuten Grabmalen. Außerdem lädt der Weg entlang des Eilbekkanals dazu ein, die Seele baumeln zu lassen...

Eckdaten von Eilbek:

- Einwohner: 19.996
- Fläche: 1,726 Quadratkilometer
- Bezirk: Wandsbek



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