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Hamm - heute dreigeteilt

Erstmalig erwähnt wurde das holsteinische Dorf "Hamm" (= Ufer- oder Sumpfgegend, alt sächsisch) im Jahr 1256. Die Hansestadt bekam Hamm, sowie Hammerbrook 1383 als Pfand und niemand löste ihn wieder aus. So kaufte Hamburg im Jahr 1566 sieben Hammer Höfe dazu und bekam auf diese Weise den gesamten heutigen Stadtteil. Die Landherrenschaft Hamm und Horn hatte die Verwaltung übernommen.
Im 17. Jahrhundert legten reiche Hamburger rund um das Haufendorf großzügige Landsitze an (Hamburger Landhauskultur) und brachten Geld in die Region. Damit konnte 1693 eine eigene Kirche gebaut werden, die Dreifaltigkeitskirche. In der Franzosenzeit zerstörten die Soldaten im Winter 1813/14 über 350 Gebäude und rodeten alle Bäume, um ein freies Schussfeld gegen die Russen zu haben. Dabei kamen etliche Menschen ums Leben, das Hammer Dorf gab es nicht mehr.
Im 19. Jahrhundert (nach Abzug der Franzosen) kauften immer mehr Hamburger ehemalige Bauernstellen auf und machten ihre Wochenenddomizile zu Dauerwohnsitzen. Die größte Villa war die Ohlendorfsche Villa, entworfen vom damaligen Star-Architekten Martin Haller. Die landwirtschaftliche Nutzung ging zu dieser Zeit immer mehr zurück.

Oben-Hamm und Unten-Hamm

Oben-Hamm (heute: Hamm-Nord) liegt auf dem Geestrücken, während Unten-Hamm (heute: Hamm-Süd und Hamm-Mitte) zum tiefer liegenden Marschgebiet gehört, südlich der Hammer Landstraße. Damals sagte Oben-Hamm und Unten-Hamm auch etwas über die "Schichten-Zugehörigkeit" aus. Die wohlhabenderen Angestellten und Beamten wohnten in Oben-Hamm, während die Arbeiterfamilien mit Unten-Hamm Vorlieb nehmen mussten.
Die Erschließung der Hammer Marsch begann Anfang des 20. Jahrhunderts, als das "Hammerbrook-Konsortium" die Aufhöhung von Unten-Hamm mit dem Sand aus den Boberger Dünen beauftragte. Das setzte die Bebauung von Wohn- und Gewerbehäusern in Gang, meistens aus rotem Backstein.
In Oben-Hamm machte sich Fritz Schumacher mit seinen roten Backsteinbauten ans Werk. Er war Vorreiter für die Auffassung von Architektur als Gesamtkonzept.

Zerstörung und dann?

Der Feuersturm im Jahr 1943 vernichtete fast ganz Hamm in nur einer Nacht. Nur wenige Bauten blieben verschont. Die Aula des Kirchenpauer-Gymnasiums war eine dieser Ausnahmen. Nach Ende des Schulbetriebs 1987 gründete John Neumeier hier sein Ballettzentrum Hamburg.
Im Jahr 1951 wurde Hamburg neu gegliedert und man teilte Hamm in drei Stadtteile: In Hamm-Nord, Hamm-Süd und Hamm-Mitte.
Aus einer Stadtteilinitiative gingen in den 1980er Jahren gleich drei kulturelle Einrichtungen hervor: Der Kulturladen Hamm mit vielen Kursangeboten, das Stadtteilarchiv Hamm mit Vorträgen und Rundgängen und das Bunkermuseum am Wichernsweg 16 mit vier unterirdischen Röhren, in denen man sich mit der Grausamkeit des Krieges konfrontiert sieht.
Auch die Kindertagesstätte Kinderschlupf gehört zur Kulturinitiative und liegt ebenfalls in Hamm-Mitte.

Sportlich gesehen ...

Der wohl älteste Turn- und Sportverein ist die Hamburger Turnerschaft von 1816 r.V. und der ist nach wie vor gut ausgelastet mit 7500 Mitgliedern und entsprechend vielen Trainingsstunden. Doch auch im Hammer Park trainiert die Elite der Leichtathletik-Sportler für große internationale Wettkämpfe.
Wer kein sportliches Interesse hat, kann den Hammer Park trotzdem genießen. Plastische Kunst und idyllisch angelegte Wege und Plätze (nach Plänen von Otto Linne) lassen die Seele baumeln ...

Eckdaten von Hamm:

Bezirk: Hamburg-Mitte

Hamm-Mitte:

- Einwohner: 10.531
- Fläche: 0,850 Quadratkilometer

Hamm-Nord:

- Einwohner: 21.454
- Fläche: 1,784 Quadratkilometer

Hamm-Süd:

- Einwohner: 3752
- Fläche: 1,129 Quadratkilometer

 


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