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Hamburg Web > Webguide > Stadtteile > Jenfeld

Jenfeld - 15 Jahre vom Dorf zur Stadt

Das Gebiet von Jenfeld wurde schon 1500 v. Chr. besiedelt. Davon zeugen jede Menge Gräber, die in den 1930er Jahren beim Bau der "Reichsautobahn" Hamburg-Lübeck gefunden wurden. Der Name "Jenfeld" hat die Bedeutung "gelbes Feld" (niederdeutsch: Gelevelde), denn hier hat sich gelber Sand aus der letzten Eiszeit abgelagert.

Erste Erwähnung fand Jenfeld im Jahr 1304, als die Grafen zu Holstein und Schauenburg eine Predigerstelle im Dom zu Hamburg einrichten ließen. Vierzig Jahre später verkauften sie die Hufen (altes Flächenmaß für eine große Hofstelle) des Dorfes an das Kloster Reinbek. Zeitweise gehörte das Dorf zum Königreich Dänemark, doch nach 1866 ging es an die Gemeinde im Kreis Stormarn der preußischen Provinz Schleswig-Holstein über. 1927 wurde es nach Wandsbek eingemeindet.

Von der Gartenlaube zum Massenwohnungsbau

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts zählte Jenfeld um die 420 Einwohner. Dann wurden Bauernhöfe an Grundstücksgesellschaften verkauft und die Bebauung der Flächen nahm seinen Lauf. Die erste Kleingartenkolonie entstand 1922. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz 1937/38 bekam Jenfeld den "Stadtteil von Hamburg-Status". Im Zweiten Weltkrieg benutzte man die Gartenlauben als Behelfsunterkünfte für Ausgebombte, weitere provisorische Wohnungen kamen hinzu. Ab 1960 setzte dann der Massenwohnungsbau ein, inklusive Einkaufszentrum und Hochhäusern an der Kreuzung Rodigallee/Öjendorfer Damm.

Interessante Gebäude und kulturelles Treiben


Das wichtigste Baudenkmal des Stadtteils ist die 1929/30 gebaute Schule mit Flachdach im Bauhaus-Stil. Daneben ist 1973-78 die Universität der Bundeswehr entstanden, ebenfalls architektonisch interessant. Einige übrig gebliebene bäuerliche Bauten des 19. Jahrhunderts findet man noch am Öjendorfer Damm und an der Charlottenburger Straße. Das älteste Gebäude in Jenfeld ist die 1797 errichtete Räucherkate am Bekkamp.
 
Das Jenfeld-Haus wurde im Jahr 1996 eingeweiht und ist seither der kulturelle Mittelpunkt Jenfelds. Hier finden Kurse, Konzerte, Feiern, Tanz und Theater statt. Dafür wird auch der Saal mit 250 Zuschauer-Plätzen genutzt. Das Bistro "Trio" serviert Kaffee und Kuchen.

Weitere Stadtteiltreffs sind die "Jenfelder Kaffeekanne" des Vereins "Aktive Nachbarschaft" (Oppelner Straße), wo Kinder und Jugendliche besondere Unterstützung erfahren und das bunt bemalte Malhaus der "Freien Kulturinitiative Jenfeld". Natürlich existieren noch zahlreiche weitere Vereine in dem Stadtteil, vor allem im sportlichen Bereich.

Soziale Probleme und grüne Flecken

Hochhäuser, viele Sozialwohnungen und reich befahrene Straßen machen Jenfeld anfällig für Probleme. Seit den 1990er Jahren wird jedoch versucht die Wohnquartiere aufzuwerten. In der Siedlergemeinschaft August Woelken steht Nachbarschaft hoch im Kurs. Soziale Einrichtungen bemühen sich ganz besonders um Ausländer, Jugendliche und alte Menschen.

Das Jenfelder Moor mit seinem See ist Jenfelds Park. Hier stachen die Bauern früher Torf. Der "Schleemer Bach" schlängelt sich durch die Grünflächen des Stadtteils bis hin zum großen Öjendorfer See, den nicht nur die Jenfelder, sondern auch die Billstedter gerne für ausgedehnte Spaziergänge nutzen.

Und sonst?

Das Eis-Café in der Rodigallee hat im Sommer regen Zulauf, in derselben Straße gibt es auch das "La Delizia" (Rodigallee 139), ein kleines italienisches Restaurant. Und alle, die sich für die Geschichte Jenfelds interessieren, sind im Jenfelder Museum (Schule Denksteinweg) gut aufgehoben.

Eckdaten von Jenfeld:

- Einwohner: 25.724
- Fläche: 5,025 Quadratkilometer
- Bezirk: Wandsbek

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