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Hamburg Web > Webguide > Stadtteile > Lohbrügge

Lohbrügge - der jüngste Stadtteil Bergedorfs

Das kleine Dorf Lohbrügge wurde im Jahr 1257 erstmals erwähnt. Am Ende des Jahrhunderts gab es dort sechs Vollhufnerstellen. Zusammen mit dem Dorf Boberg gehörte Lohbrügge Anfang des 14. Jahrhunderts zum Kloster Reinbek. Um 1518 wurden Sande und Ladenbek als Ortsteile von Lohbrügge genannt. Eine kurze wirtschaftliche Blüte fiel dem 30-jährigen Krieg (1618-48) zum Opfer.

Mitte des 18. Jahrhunderts gingen die drei Dörfer (als Pfand vom dänischen König) an Hamburg. Doch kurze Zeit später schon gehörten sie wieder zu Dänemark. In Sande siedelten sich Handwerker an, Lohbrügge lebte hauptsächlich von der Landwirtschaft. Um 1820 konnte man in beiden Orten zusammen rund 400 Einwohner zählen.

Wirtschaftlicher Aufschwung

Im Jahr 1842 wurde die Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn in Betrieb genommen und entwickelte sich (mit ihrer Verlängerung nach Berlin) zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in der Region. Sande brachte es zu wirtschaftlichem Aufschwung durch Industrie-Niederlassungen des Eisenwerks von Wilhelm Bergner, einer Nagelfabrik und mehreren Ziegeleien. Lohbrügge blieb weiterhin landwirtschaftlich ausgerichtet.

Ende des 19. Jahrhunderts schlossen sich Sande, Lohbrügge und Ladenbek zu einer Gemeinde unter dem Namen Sande zusammen und errichteten die 1899 geweihte neugotische Erlöserkirche. Der Gründer der "Bergedorfer Eisenwerke" Wilhelm Bergner (1835-1904) war maßgeblich an der Finanzierung der Kirche beteiligt. Seine Frau Agnes stiftete die Buntglasfenster.

Berühmte Funde und ein Dickkopp

Anfang des 20. Jahrhunderts begann man mit dem Abbau des Dünensandes im heutigen Naturschutzgebiet Boberger Niederung für die Aufschüttungen des Hammerbrooks, Billwerder und der Hamburger Innenstadt. In dem Zusammenhang kamen berühmte  Funde wie Tonscherben, Tongefäße, Pfeilspitzen, Klingschaber und kleine Jagdwaffen zum Vorschein. Boberg-Lohbrügge gilt als eines der wichtigsten Fundgebiete Europas für die mittlere und jüngere Steinzeit.

Zu der Zeit wurde von der Großgemeinde Sande auch ein Wasserwerk mit einem 31 Meter hohen Turm in den Sander Tannen errichtet. Der sogenannte "Sander Dickkopp" beherbergte eine Gastwirtschaft im Erdgeschoss und avancierte schnell zum regionalen Wahrzeichen. Auch heute noch existiert der Turm als "Turm-Café".

Altes und neues Lohbrügge

Im Jahr 1929 entsprach man dem Wunsch der Bevölkerung die Gemeinde Sande, Boberg und Ohlendorf zusammenzulegen und ein gemeinsames "Lohbrügge" daraus zu machen. Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes 1937/38 gehörten Lohbrügge und Bergedorf dann zu Hamburg. Entsprechend setzte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die "Großstadt-Neubebauung" ein und das historische Lohbrügge verschwand immer mehr.  

Übrig blieb die "Villa mit Stall" eines Sander Arztes aus dem Jahr 1905 (Lohbrügger Markt 5) in der sich heute die Kulturkneipe "Spectrum" befindet. Und die, in Anlehnung an die norddeutsche Backsteingotik gestaltete "Elefanten-Apotheke" (Lohbrügger Landstr. 6).

In den Neubaugebieten wurden Plastiken, Standbilder und Denkmäler aufgestellt. So überragt seit 1998 das mit 36,5 Metern vielleicht höchste Graffito der Welt den Kurt-Adams-Platz.

Kultur und Natur

Lohbrügge bietet traditionelle Stadtteilkultur, wie den Bürgerverein Lohbrügge, den es schon seit 1967 gibt, das DRK-Heim mit Kochanleitung für Männer oder die Lohbrügger Bürgerbühne.

Moderner und jünger geht es im Stadtteil- und Kulturzentrum LOLA zu mit durchschnittlich zwölf Veranstaltungen im Monat. Für Kinder und Jugendliche gibt es außerdem das Bürger- und Jugendhaus Lohbrügge, das Jugendzentrum KORA und den Mädchentreff "Dolle Deerns". Zwei Tage im Februar werden der größten Indoor-Faschingsparty LILABE gewidmet.

Von Siedlungen wie dem 400 Meter langen "Lindwurm" mal abgesehen, gibt es hier noch eine Menge unbebauter Gebiete. Die "Boberger Niederung" (350 ha Fläche) mit den mittlerweile nur noch 7 Meter hohen Dünen wurde zum Naturschutzgebiet erklärt, im Boberger See kann man baden. Auch ein Baggersee lädt zum Baden ein. Das Segelfluggelände mit 1300 Metern Start- und Landebahn liegt mitten im Naturschutzgebiet.

Eckdaten von Lohbrügge:

- Einwohner: 36.763
- Fläche: 13,045 Quadratkilometer
- Bezirk: Bergedorf

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Reinbeker Redder 8, 21031 Hamburg Lohbrügge, Telefon: (040) 22659922
Tags: Markt essen Service einkaufen trinken
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