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Wilhelmsburg - viele Brücken, noch mehr Leben

Wilhelmsburg ist ehemals aus mehreren kleinen Elbinseln entstanden, die sich nach der letzten Eiszeit als Sinkstoffe im Fluss gebildet hatten. Im Jahr 1333 begannen die "Schacken" (Lüneburger Burgmannsgeschlecht) mit der Neueindeichung des Gebietes, die "Groten" zogen nach, sodass im Laufe der Zeit weitere Inseln im Umfeld eingedeicht werden konnten.

Als im Jahr 1672 der Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg für seine Tochter den grotischen Besitz auf den Elbinseln erwarb, ließ er die drei Inseln Stillhorn, Georgswerder und Reiherstieg-Rotehaus zusammendeichen und schuf damit die Herrschaft Wilhelmsburg. Von ihm hat Wilhelmsburg auch seinen Namen.

Holz, Milch und Veränderung

Die Zeit, in der die Herrschaft Wilhelmsburg entstand, war auch die Zeit des Holzhandels. Ein Sägemühle nahm ihren Betrieb auf, später kam eine Werft hinzu. Napoleon ließ 1813 eine Holzbrücke zwischen Harburg und Hamburg errichten. Im Jahr 1892 wurde hier einer der damals größten Güterbahnhöfe Deutschlands gebaut.
Auch etliche Milchbauern bewirtschafteten die Insel. Der Hafen wurde vergrößert.

Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde Bauernland zu Baugrundstücken. Industriebetriebe ließen sich nieder. Kanäle, Straßen und neue Hafenbecken kamen hinzu. Eine Wollkämmerei und eine Weizenmühle schuf Arbeitsplätze. So entwickelte sich die Insel zum Arbeiter- und Einwanderer-Stadtteil. Sogar Rosa Luxemburg versuchte hier Anfang des 20. Jahrhunderts (im Saal des heutigen "Marmara Dügün Salonu") polnische Einwanderer für die Sozialdemokratie zu gewinnen.

Krieg und Sturmflut

Nachdem sich Wilhelmsburg 1927 mit Harburg zusammengeschlossen hatte, folgte zehn Jahre später die Eingemeindung nach Hamburg. In dem Zuge wurde auch Moorwerder in den Stadtteil integriert. Der Zweite Weltkrieg hat in Wilhelmsburg - wie fast überall - jede Menge Zerstörung angerichtet. Aufgrund der verbreiteten Industrie, wurden hier besonders viele Bomben abgeworfen. Eine weitere Katastrophe suchte den Stadtteil im Jahr 1962 heim. Eine schwere Sturmflut kostete über 200 Menschen das Leben.

Altes Wilhelmsburg ...

Die Kreuzkirche aus dem Jahr 1614 mit Küsterhaus steht in Kirchdorf und schmückt den historischen Stadtkern. Das ehemalige Amtshaus beherbergt das Museum der Elbinsel Wilhelmsburg, in dem sogar noch ein Gewölbekeller von 1620 besichtigt werden kann. Auch wunderbare alte reetgedeckte Bauernhäuser kann man ganz in der Nähe bewundern. Das dunkelrote Rathaus aus Backstein wurde 1903 errichtet und steht in der Wilhelmsburger Reichsstraße. Heute hat dort das Ortsamt Wilhelmsburg seinen Sitz.

Das letzte Außendeich-Bauernhaus, die Wasserburg, brannte im Jahr 2001 leider ab. 200 Jahre alt war das reetgedeckte, denkmalgeschützte "Großkötnerhaus" geworden. Der Naturschutzverband GÖP plante ein Elbauen-Informationszentrum daraus zu machen, doch die finanziellen Mittel reichten nicht aus. Das Gebäude wurde 2003 abgerissen. Die alte Windmühle wurde nach Johanna Sievers benannt. Sie ist fast 100 Jahre alt geworden und war die letzte Müllerin Wilhelmsburgs. Die Windmühle wird vom Windmühlenverein verwaltet und lädt zu unterschiedlichen Veranstaltungen ein.

Buntes Wilhelmsburg ...


An der Bunthäuser Spitze, wo sich die Elbe in Norder- und Süderelbe teilt, findet man einen kleinen grünen Holzleuchtturm. Jahrhundertelang sollen hier blutige Kämpfe getobt haben um die Schiffbarkeit von Norder- und Süderelbe. Die ehemalige Margarinefabrik am Veringkanal wird seit 1979 selbst organisiert und ist zu einem Kulturzentrum für alle Altersgruppen geworden.

Integrationsarbeit ist eine wichtige Sache in Wilhelmsburg. Mit rund 34 Prozent Ausländern im Stadtteil sind Kirchen und Vereine mit vielfältigen Angeboten um Verständigung bemüht. Das letzte realisierte Großwohnprojekt Hamburgs findet man in Wilhelmsburg. "Kirchdorf-Süd" bietet 5700 Menschen ein Dach über dem Kopf. Trotzdem bleiben Probleme nicht aus. Um dem etwas entgegen zu setzen gründeten Bewohner 1987 einen Kinderbauernhof. Auch ein Freizeithaus und eine Kinderstube bieten Kommunikations- und Spielmöglichkeiten. Im Jahr 2000 hat die Bürgerschaft eine Zukunftskonferenz für Wilhelmsburg beschlossen.

Grünes Wilhelmsburg ...

Das Naturschutzgebiet Heuckenlock ist das einzige, in einer Größe von drei Kilometern Länge erhaltene Süßwassertide-Auengebiet der Elbe und das artenreichste Schutzgebiet Hamburgs. An der Bunthäuser Spitze kann man ebenfalls wunderbar entspannen. Außerdem gibt es hier noch ein zweites Naturschutzgebiet Rhee und natürlich jede Menge Wasser.

Eckdaten von Wilhelmsburg:

- Einwohner: 46.125
- Fläche: 35,256 Quadratkilometer
- Bezirk: Mitte

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