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| Wicky (l.) und Ujfalusi spielen bei der EM |
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Waren das noch Zeiten, als mit Manfred Kaltz und Horst Hrubesch gleich zwei Hamburger im Endspiel der EM 1980 standen und Hrubesch mit zwei Toren den Titel perfekt machen konnte. In diesem Jahr steht nach der verletzungsbedingten Absage von Christian Rahn kein Kicker aus Hamburg in der Elf von Rudi Völler. Aber immerhin laufen zwei HSV-Fussballer für andere Nationalteams auf. Der defensive Mittelfeldspieler Rafael Wicky, der auch in der Viererkette eingesetzt werden kann, versucht mit der Schweiz erstmals über die Vorrunde hinauszukommen. Mit der Schweiz muss er sich in der starken Gruppe B mit Europameister Frankreich, England und Kroatien messen. Wicky hat bisher 52 Länderspiele für die Schweiz absolviert und in der Bundesliga lief er bisher 131fach auf das Feld für Werder Bremen und den HSV. In der letzten Saison gehörte er in einer sehr mäßigen HSV-Elf noch zu den positiven Erscheinungen. Für Tomas Ujfalusi lief die vergangene Saison eher durchwachsen. Nun versucht der Abwehrspieler des HSV die Saison mit einer gelungenen Europameisterschaft abzuschliessen. Die tschechische Nationalmannscaft wird von einigen Experten als Geheimfavorit auf den EM-Titel gehandelt. Auf dem Weg dahin muss aber zunächst auch die deutsche Nationalmannschaft ausgeschaltet werden, auf die Ujfalusi mit seinem Team am 23.06. trifft. Weitere Gruppengegner der Tschechen sind Holland und Lettland. Seinen Stammplatz dürfte er genau wie Wicky in seinem Team sicher haben. Tomas Ujfalusi ist seit 2001 beim HSV und bestritt bisher 79 Bundesligaspiele. Sollte Ujfalusi eine gute EM spielen, so könnte er möglicherweise für eine hohe Ablösesumme zu einem europäischen Spitzenklub wechseln. Mehr zum Thema HSV lesen Sie tagesaktuell im Blog HSV Chronik. |