 |
|
| Kein mittägliches Sonnenbad an der Alster für Schüler in Hamburg, weil es kein Hitzfrei mehr gibt. |
|

Bereits Ende Mai hat Hamburg die erste Hitzewelle erreicht. Am Montag kletterte die Temperaturen bereits auf 30 Grad und mehr in Hamburg. Trotzdem dürfen sich die Schülerinnen und Schüler in der Hansestadt keine Hoffnung mehr auf Hitzfrei machen. Bisher hatten Schulen in Hamburg die Möglichkeit Hitzefrei zugeben und die Schüler nach Hause zu schicken, wenn um 11 Uhr 27 Grad oder mehr erreicht waren. Als Begründung für die Abschaffung des vorzeitigen Schulendes bei Hitzefrei führt die Bildungsbehörde an, dass die Schulen die Aufsichtspflicht für die Schüler während der Schulzeit hätten. In Niedersachsen und Schleswig Holstein dürfen die Lehrer weiterhin Hitzefrei geben und haben dies in den letzten Tagen auch bereits gegeben. Hamburg ist allerdings nicht das einzige Bundesland in dem kein Hitzefrei mehr gibt. In Brandenburg und dem Saarland müssen die Schülerinnen und Schüler ebenfalls nach Stundenplan in der Schule schwitzen. Die Lehrer haben aber die Möglichkeit an warmen Tagen einen lockeren und flexiblen Unterricht zu geben. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit den Unterricht an schattigen Plätzen auf dem Schulhof zu machen. |