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Hamburg Web > Magazin > Kunst & Kultur > Laeiszhalle Geburtstag

Die Laeiszhalle feiert Geburtstag mit einem Festwochende

erschienen am 04.06.2008 - Keine Kommentare
Tags: Musik Klassik

Die Laeiszhalle am 4. Juni 1908 fotografiert von Friedrich Strumper
Die Laeiszhalle am 4. Juni 1908 fotografiert von Friedrich Strumper

Die Laeiszhalle in Hamburg feiert am 4. Juni ihren 100. Geburtstag. Zum runden Geburtstag veranstaltet das auch unter dem Namen Musikhalle bekannte Konzerthaus ein Jubiläumswochenende mit vielen Veranstaltungen.

Zum Jubeltag der Laeiszhalle spielen die Philarmoniker Hamburg, das NDR Sinfonieorchester und und die Hamburger Symphoniker mit ihren Chefdirigenten. Das Festwochende findet am 14. und 15. Juni statt.

Am 14. Juni findet auf dem Johannes Brahms Platz ein Fest unter dem Motto "Laeisz ganz laut" statt. Die Veranstaltung wird morderiert von Jojo Wendt. Auftreten werden unter anderen Roger Cicero und Günter Fuhlisch und das Ledi Geissler Quartett. Um 20.00 Uhr findet dann ein Benefizkonzert des NDR Sinfonieorchesters zu Gunsten der Stiftung Elbphilarmonie statt.

Am Sonntag (15. Juni) um 10.00 Uhr spielen dann Philarmoniker Hamburg auf. Um 16.00 Uhr gibt es im Großen Saal ein Familienkonzert mit Comics von Bent Lorentzen. Es spielt das Jugendorchester des Albert Schweitzer Gymnasiums. Im Anschluss an das Konzert spielen Schülerinnen und Schüler beim Konzert Contrapunkt.

Am 4. Juni 1908 wurde die Laeiszhalle seiner Bestimmung übergeben. Der Eröffnungstag war der Hochzeitstag der Eltern des Hamburger Reeders Carl Laeisz, der testamentarisch bestimmt hatte, dass 1.200.000 Millionen Mark von der Firma F. Laeisz für den Bau der Musikhalle gestiftet würden.

Geplant wurde die Laeiszhalle von den Arichtekten Martin Haller und Emil Meerwein im neobarocken Stil. Gebaut wurde das Konzerthaus zwischen 1904 und 1908. Im Großen Saal finden 2023, im Kleinen Saal 639, im Studio E 150 und im Brahms 80 Zuhörer Platz. Nachdem im Laufe des 20. Jahrhunderts sich der Name Musikhalle eingebürgert hatte, erhielt das Haus am 1. Januar 2005 offiziell den Namen Laeiszhalle.


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