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Hamburg Web > Magazin > Kunst & Kultur > Nolde Ausstellung Hamburg

Maritime Bilder Emil Noldes noch bis zum 10. Februar in der Hamburger Kunsthalle

erschienen am 05.01.2016 - Keine Kommentare
Tags: Kunsthalle Kunst Expressionismus

Galerie der Gegenwart
Galerie der Gegenwart

Die Hamburger Kunsthalle zeigt zum ersten Mal eine Einzelausstellung des Malers Emil Nolde, die sich mit der besonderen Bedeutung von Hamburg in dessen Werk beschäftigt. Dabei fallen zwei Aspekte ins Auge. Zum Einen kann sich der Besucher mit den typischen Hamburger Motiven, wie dem Hafen und der Elbe bei wechselnden Wettereinflüssen, vertraut machen. Zum Anderen haben die Ausstellungsmacher herausgearbeitet und Belege dafür gefunden, dass Nolde als herausragender nordischer Expressionist früh erkannt und ihm von den damaligen Kunstförderern und Museen große Anerkennung entgegengebracht geworden ist. Auch die Bewertung in der Zeit des Nationalsozialismus wird eindringlich beleuchtet.

Die maritimen Bilder mit Hamburg-Bezug werden erstmalig im großen Rahmen vorgestellt

In dieser großen Nolde Ausstellung sind eine große Anzahl von etwa 200 Gemälden, Aquarellen, Tuschzeichnungen, Holzschnitten und Radierungen des expressionistischen Malers zu sehen. Im Zentrum der Nolde Ausstellung stehen Bildmotive, die das Thema Wasser beinhalten. Zu sehen sind beispielsweise Schlepper, Kähne, Segelboote und Fährschiffe in Bewegung. Diese werden dem Besucher in ihrer Fülle in den ersten vier Sälen präsentiert. Nolde malte sie im Jahre 1910, in dem er für mehrere Wochen in Hamburg in St. Pauli mit seiner Frau Ada wohnte.

Im zweiten Teil der Schau stehen die Verbindungen von Noldes und seinen Bildern zu Kritikern, Sammlern und Kunsthändlern im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise die Kunstsammler Gustav und Luise Schiefler sowie Martha und Paul Rauert als wichtige Hamburger Persönlichkeiten zu nennen. Aber auch die Ankäufe von Museumsdirektoren wie Alfred Lichtwark in Hamburg und Gustav Pauli für Bremen werden anhand historischer Dokumente veranschaulicht. Die NS-Zeit mit Noldes Malverbot und die Haltung der Direktoren der Hamburger Kunsthalle dazu werden ebenfalls thematisiert.

Biografie und Bedeutung von Emil Nolde

Emil Nolde stammte von der dänisch-deutschen Grenze nahe Tondern. Hier wurde er am 7.8.1867 geboren. Zwischen 1884-1888 absolvierte er eine Lehre als Holzbildhauer und Zeichner in Flensburg. In den Jahren von 1892-1897 war er Fachlehrer im Bereich Zeichnung und modellieren am Industrie- und Gewerbemuseum in St. Gallen. Er bildete sich an der Hölzel-Schule in Dachau bei Friedrich Fehr weiter und war 1899 Mitglied an der Akademie Julian in Paris. 1906-1909 war er Mitglied der Künstlervereinigung Brücke sowie der Secession sowie der Neuen Secession in Berlin.

Von 1913 bis 1914 nahm er an einer Deutschen Neuguinea-Expedition teil, die ihn u.a. auch nach Moskau, Korea, Japan, China und schließlich in die Südsee führte. 1931 wurde Nolde Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. 1937 wurden seine Werke für entartet erklärt und 1941 erhielt er von den Nationalsozialisten Malverbot. Am 13.8.1956 stirbt Emil Nolde in seinem Haus in Seebüll.

Nolde gilt heute als ein führender und unverwechselbarer nordischer Expressionist. Er ist für seine ausdrucksstarken Farben und seine besondere Beleuchtung in seinen Bildern bekannt geworden. Die Form tritt gegenüber der Farbe zurück.

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