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| Foto: KASSKARA |
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 Turbulent geht es zu im Zauberreich der Elfen: Das Herrscherpaar Oberon und Titania ist zerstritten, Hermia und Lysander fliehen vor Demetrius in den Wald, Demetrius wird von der verliebten Helena verfolgt. Und dann stiftet Puck mit seinem Liebes-Zaubersaft heillose Verwirrung unter den Paaren. Benjamin Brittens "A Midsummer Night's Dream" gilt als Idealbeispiel einer Literaturoper - Shakespeares Vorlage wurde vom Komponisten selbst und Peter Pears exzellent umgesetzt und vertont. Nach seiner Uraufführung 1960 zog das Werk schnell ins Repertoire ein, die Deutsche Erstaufführung fand im Februar 1961 an der Hamburgischen Staatsoper statt. Hamburgs Opernintendantin und Generalmusik-direktorin Simone Young legt mit der Neuproduktion von "A Midsummer Night's Dream" den Grundstein für einen Zyklus mit Opern von Benjamin Britten. Als Regisseur hat sie den Neuseeländer Simon Philipps gewinnen können, der damit zum ersten Mal in Europa inszeniert. Mit ihm hat Simone Young schon häufiger zusammengearbeitet, zuletzt 2003 an der Australien Opera, wo das Team Alban Bergs "Lulu" erarbeitete. Die britische Bühnen- und Kostümbildnerin Es Devlin stattete bereits zahlreiche Opern- und Theaterproduktionen aus, arbeitet aber auch für den Film.
In der Neuproduktion von "A Midsummer Night's Dream", die am 26. März an der Staatsoper Pemiere hat, geben zahlreiche international gefragte Sänger ihren Einstand in Hamburg: Als Oberon stellt sich Alexander Plust in der Hansestadt vor, der österreichische Altus stand bereits in Dresden, Wien, Leipzig, Berlin und Tel Aviv auf der Opernbühne. Auch für den südamerikanischen Bariton Nmon Ford (Demetrius) und den amerikanischen Tenor Jesús Garcia (Lysander) bedeutet "A Midsummer Night's Dream" ihr Hamburg-Debüt. Die beiden jungen Sänger haben bereits in den USA für Aufsehen gesorgt, Nmon Ford wird demnächst in Los Angeles an der Seite von Placido Domingo in »Parsifal« zu hören sein. Für den britischen Schauspieler Simon Trinder ist die Sprechrolle des Puck ebenfalls der erste Auftritt in der Hansestadt. Der Australier Daniel Sumegi singt die Partie des Bottom (Zettel), sein Debüt gibt er zurzeit in "Salome". Als Tytania ist Ha Young Lee zu erleben, Carsten Wittmoser übernimmt die Partie des Theseus, Renate Springler singt Hippolyta. Als Hermia ist Marina R. Cusí zu hören, als Helena Miriam Gordon-Stewart. In den weiteren Rollen: Tim Mirfin (Quince), Benjamin Hulett (Flute), Alexander Tsymbalyuk (Snug), Frieder Stricker (Snout), Moritz Gogg (Starveling).
Premiere A: 26. März 2006, 18.00 Uhr
Premiere B: 29. März 2006, 19.30 Uhr
Aufführungen: 8., 12., 15., 18. und 20. April 2006, 19.30 Uhr
Vor der Premiere: Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Produktion am 19. März 2006, 11.00 Uhr im Großen Haus.
Karten sind an der Tageskasse der Hamburgischen Staatsoper, unter der Telefonnummer 040 / 35 68 68, im Internet sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. | |
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