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Hamburg Web > Magazin > Wirtschaft > Stand Alstereisvergnuegen Gluehweinstand

Stände auf dem Alstereisvergnügen - Wie kommt man zum Glühweinstand auf dem Alstereis?

erschienen am 27.01.2010 - 4 Kommentare
Tags: Glühwein Alster Alstereis Alstereisvergnügen Aussenalster Eis Behörde Genehmigung

Stehen hier am Wochenende Glühweinstände beim offiziellen Alstereisvergnügen 2010?
Stehen hier am Wochenende Glühweinstände beim offiziellen Alstereisvergnügen 2010?

Das inoffizielle Alstereisvergnügen begann bereits am Wochenende. Hunderte Hamburger rutschen seitdem über die Außenalster, spielen Eishockey oder erfreuen sich einfach am Anblick der endlich wieder zugefrorenen Alster. Bis zum einem offiziellen Alstereisvergnügen fehlt nun auch nicht mehr viel.

Informationen zu einer möglichen offiziellen Freigabe stehen laufend aktualisiert in unserem Alstereis Ticker.

Kommt es zu einer offiziellen Freigabe durch die Umweltbehörde, dann werden wie 1996 und 1997 wieder Stände auf der Außenalster vergeben. Wir stellen an dieser Stelle zusammen wie man zum eigenen Glühweinstand kommt und so ein bis zwei Euro mit der Kälte in Hamburg verdienen kann. Wer sich clever anstellt, kann ordentliche Erträge auf der Alster erwirtschaften. Bei den letzten Alstereisvergnügen soll der durchschnittliche Umsatz an einem Glühweinstand bei rund 3.000 DM gelegen haben.

Der Startschuß für die Standvergabe auf dem Alstereis erfolgt, wenn die Umweltbehörde die nötige Eisdicke von 20 cm festgestellt hat. Dann wird eine Telefonnummer veröffentlicht, unter der man einen Stand auf der Alster anmieten kann. Die Vergabe wird von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt koordiniert.

Insgesamt vergibt die Stadt 150 Standplätze auf der Außenalster. Einen Glühweinstand kann jeder beantragen. Ein Stand auf der Alster kann maximal 10 Quadratmeter groß sein. Der glückliche Standbesitzer muss nachdem er den Zuschlag erhalten hat, seine Lizenz direkt bei der Umweltbehörde abholen. Übertragen werden kann die Lizenz nicht.

Für den Verkauf von Getränken muss der Alsterstandbetreiber zusätzliche Genehmigungen bei den Bezirksämtern einholen. Für alkoholische Getränke kostet diese Genehmigung 115 Euro und für nichtalkoholische Getränke 40 Euro. Zwischen 25 und 65 Euro zahlt ein Standbetreiber für sonstige Waren. Die Genehmigung für einen Stand auf der Alster gilt zunächst für drei Tage von Freitag bis Sonntag. Mit Anbruch der Dunkelheit muss die letzt Runde Glühwein bestellt werden, denn dann ist der Verkauf an den Buden einzustellen.

Startet das Alstereisvergnügen, dann bekommt das Cliff am Fährdamm Konkurrenz, denn die Stände sollen in direkter Nähe zum Cafe an der Hundewiese aufgebaut werden. Die Belieferung der Stände darf nicht mit motorisierten Fahrzeugen vorgenommen werden. Musik darf vor einem Stand auf der Alster nur dezent gespielt werden, weil das Eis nicht durch Tanzbeine beschädigt werden soll.

Zwischen den Ständen auf dem Alstereis muss ein Abstand von 20 Metern eingehalten werden. Seine Energie muss der Standbetreiber aus gasgetriebenen Stromaggregaten, Gasbrennern oder aus Holzkohlefeuer beziehen. Diesel- oder benzingetriebene Stromaggregate sind beim Alstereisvergnügen nicht gestattet.

Zuletzt wurde das Alstereis vor 13 Jahren für ein Alstereisvergnügen freigegeben. Damals reichte der Umweltbehörde eine Eisdicke von 15 Zentimetern. Weil es damals zu Rissen im Alstereis gekommen war, wurde die nötige Eisstärle auf 20 cm erhöht.

 

 
Fotos zu Stände auf dem Alstereisvergnügen - Wie kommt man zum Glühweinstand auf dem Alstereis?
Sonnenuntergang auf dem Alstereis
Sonnenuntergang auf dem Alstereis
Eishockey auf der Alster
Abenddämmerung auf Alstereis
Sonnenuntergang an der gefrorenen Alster
Bootshaus im Alstereis
Schliddern auf Alstereis
Eisläufer auf der oberen Alster
Seiltänzer auf der Außenalster
Schlittschufläuferinnen auf der Außenalster
Sonnenaufgang über Aussenalster
Seiltanz auf der Außenalster
Gassi gehen auf der Alster
Sonnenaufgang hinter der City Süd
Außenalster im Alstereis
Hand in Hand auf Alstereis
Sonnenaufgang über Alstereis
Eisläufer auf der Alster

4 Kommentare

HH-Web-Redaktion am 29.01.2010 um 14:52 Uhr

Hallo Andi!

Bitte sntschuldige die Verzögerung. Das hatte keinen speziellen Grund. Der Kommentar wurde leider übersehen.

Viele Grüße

HH-Web Redaktion

andi am 29.01.2010 um 13:20 Uhr

Die Frage ist warum mein Kommentar seit 1 Tag zurückgehalten wird. Er war weder diffamierend, noch sonstig unpassend. Im Gegenteil er hat ein relevantes Thema aufgegriffe, dass sowohl im Beitrag als auch im anderen Kommentar thematisiert wurden.

Schade.

andreas am 28.01.2010 um 18:44 Uhr

Vor allem stellt sich die Frage, warum die Vergabe quasi unter Ausschluß der Öffentlichkeit geschieht.

Welchen Sinn ein First Come, First Serve-Verfahren hat, muss mir nochmal jemand erklären.

Ich wüsste nur zwei:
1. Man kann sich bestechen lassen bzw. diejenigen bevorzugen, die man lieber mag.
2. Man hat die Sache möglichst schnell vom Tisch und kann weiter Zeitung lesen.

Beides ist kurzsichtig!

Ein Losverfahren wäre trotz der Zeitrestriktion durchführbar und fair! Eine Versteigerung wollen wir mal nicht in Betracht ziehen.

Mir scheint hier will nur einer verdienen oder möglichst ineffizient seine Arbeit machen. Staatsdienst juchee! ;-)

wedel am 27.01.2010 um 20:17 Uhr

Ich verstehe nicht, das man das eis nicht betreten darf. Die Glühweinstände kann man sich doch sparen. Jeder bringt seinen eigenen Proviant mit. Damit vermeidet man grosse Ansammlungen auf einen Fleck vor den Buden. Allerdings will jeder verdienen ob Behörde oder Privatleute.


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