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Hamburg Web > Magazin > Sport>HSV > HSV Zurueck zu den Wurzeln

Klaus-Michael Kühne befreit den HSV von finanziellen Sorgen

von Jens P. Kröger
erschienen am 22.01.2015 - Keine Kommentare
Tags: HSV HSV_Bundesliga Volksparkstadion Klaus_Michael_Kühne

Dietmar Beiersdorfer, Karl Gernandt, Joachim Hlke, Frank Wettstein
Dietmar Beiersdorfer, Karl Gernandt, Joachim Hlke, Frank Wettstein

Außergewöhnliche Pressekonferenz beim HSV: Sämtliche Journalisten wurden in den Mannschaftsbus des HSV verfrachtet. Wohin ging die Fahrt? In den Volkspark. Hier verkündete Aufsrichtsratsvorsitzender Karl Gernandt sensationelle Neuigkeiten.

Klaus-Michael Kühne steigt als strategischer Partner bei der HSV Fußball AG ein. Kühne beteiligt sich mit 18,75 Millionen Euro an der HSV Fußball AG. Das sind 7,5 % der Gesellschaftsanteile. In einer Pressemitteilung führte Karl Gernandt aus: "Wir setzen damit unseren Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung fort und haben ein ganz wichtiges Etappenziel erreicht. Wir werden weiterhin hart daran arbeiten, dass der HSV im Bundesligavergleich in allen Bereichen an Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnt." Klaus-Michael Kühne, der sich zur Zeit nicht in Hamburg aufhält, äußerte sich in der Pressemittelung: "Ich freue mich sehr, dass wir unsere konstruktiven Gespräche über meinen Einstieg als Gesellschafter erfolgreich abschließen konnten. Ich hoffe, dass ich den Aufbruch des HSV mit meinem Beitrag unterstützen kann."

Eine weitere erfreuliche Nachricht für alle Fans ist, dass das Stadion ab 1. Juli 2015 wieder "Volksparkstadion" heißen wird. Klaus-Michael Kühne erwarb das Namensrecht für zunächst vier Jahre. Er bezahlt jährlich hierfür vier Millionen Euro. Die Firma Imtech kam dem HSV entgegen und ermöglichte diese Vereinbarung. Klaus-Michael Kühne in einer Pressemittelung: "Es war mir als HSVer eine Herzensangelegenheit, dass die Fußball-Heimat des HSV wieder ihren ursprünglichen Namen trägt. Ich wünsche mir, dass unsere Mannschaft im Volksparkstadion wieder an alte Erfolge anknüpfen kann."

Auch Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer bedankte sich beim Investor Klaus-Michael Kühne für das außergewöhnliche Engagement.


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