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Hamburg Web > Magazin > Sport > FC St Pauli Urteil Strafe Becherwurf Geisterspiel

Keine Fans im Stadion bei der Partie gegen Werder Bremen

erschienen am 07.04.2011 - Keine Kommentare
Tags: St-Pauli Fussball Bremen Schalke Strafe Becherwurf Urteil

Leere Ränge gegen den SV Werder Bremen !
Leere Ränge gegen den SV Werder Bremen !

**** AKTUELL **** 08.04.2011

Das Urteil steht fest: der FC St. Pauli wurde dazu verurteilt, das nächste Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchzuführen. Im Urteil heißt es, dass diese Sanktion künftig solchen Rechtsverletzungen vorbeugen soll. 

Bis zum kommenden Montag kann der FC St. Pauli noch Einspruch gegen dieses Urteil einlegen. Wie das Management vermeldet, ist dieser Einspruch von Seiten des Vereins erfolgt.
 
******** 
 
Der Becherwurf eines Einzelnen beim Spiel FC St. Pauli gegen den FC Schalke 04 am vergangegen Freitag könnte nun ernsthafte Konsequenzen für die Fans der Partie St. Pauli gegen Werder Bremen haben. Denn der DFB hat einen Strafantrag gestellt, der beinhaltet, dass die Begegnung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden soll. 

Damit würden nicht nur alle St. Pauli-Anhänger bestraft werden, sondern auch die Fans des Vereins an der Weser. St. Pauli Präsident Stefan Orth stellt die Ansicht des Vereins ganz klar dar: "Solche Affekthandlungen stehen im krassen Widerspruch zur Vereinsphilosophie und zum Fairplay-Gedanken des Fußballs", jedoch sagt er auch, dass die Strafe so nicht akzeptiert und hingenommen werden will. "Wir werden versuchen mit dem DFB eine Lösung zu finden, die ein Geisterspiel am Millerntor vermeidet", sagt er und macht den rund 24.000 Fußball-Fans, die sich die Begegnung verständlicherweise weiterhin gerne live am Millerntor ansehen wollen, Hoffnung.

Auch Trainer Holger Stanislawski würde es bedauern, sollte das Spiel ohne Zuschauer ausgetragen werden. 

Der Verein um Stefan Orth und Sportchef Helmut Schulte hat Einspruch gegen dieses hohe und drastische Strafmaß eingelegt. Die endgültige Entscheidung wird jedoch erst morgen von einem Einzelrichter des DFB-Sportgerichts gefällt werden

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