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Hamburg Web > Magazin > Kunst & Kultur > Galerie der Gegenwart

Die Galerie der Gegenwart - für einen Augenblick geschlossen

erschienen am 02.06.2010 - Keine Kommentare
Tags: Kunst Kultur Hamburger Kunsthalle


Manche Hamburger und viele Touristen werden es schon bemerkt haben: Die Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle ist seit einigen Tagen für den Publikumsverkehr geschlossen.
Der offizielle Grund für diese Schließung sind Instandsetzungsarbeiten, die an den Brandschutzklappen vorgenommen werden müssen. Nun haben sich die Kultursenatorin, Frau Karin von Welck, und Kunsthallen-Direktor Hubertus Gaßner drauf geeinigt, die Galerie der Gegenwart schnellstmöglich für den Publikumsverkehr wieder zu öffnen. Hinter den Kulissen munkelt man allerdings, das es einen Streit zwischen der Kultursenatorin und dem Kunsthallen-Direktor darüber gegeben hat, warum die Galerie der Gegenwart geschlossen werden musste – die kolportierten Gründe oszillieren zwischen Einsparvorgaben durch die Kulturbehörde, vorgebracht durch die Kunsthallenleitung, und der offiziellen Begründung „Wartung der Brandschutzklappen“ seitens der Kulturbehörde.
Die Angelegenheit war bereits Thema des Bürgerschafts-Kulturausschusses. Dort wurde unter anderem thematisiert, warum im Etat der Kunsthalle, die erst 2007 entschuldet worden ist, später wieder ein Defizit von 1,9 Millionen Euro auftauchte. Dies ist durch ein von der Kulturbehörde eingesetztes Expertengremium bereits untersucht worden – mit dem offiziellen Ergebnis, das die Kunsthalle gemäß der Studie schlecht wirtschaften würde.

Im Gegensatz dazu steht eine von der Kunsthallen-Leitung vorgelegte Benchmarking-Studie, die die Zuwendungen durch private Spenden und durch die öffentliche Hand von verschiedenen Häusern in ganz Deutschland vergleicht, dergemäß die Kunsthalle mit ca. 4,5 Millionen Euro unterfinanziert ist. Zusammen mit der Bremer Kunsthalle liege der Anteil am Gesamtetat, den die Hamburger Kunsthalle erwirtschafte, demnach deutlich über dem Durchschnitt: Die Bremer Kunsthalle generiere 67% ihrer Einnahmen selbst, während hingegen die Hamburger Kunsthalle immer noch 49% des Etats selbst erwirtschafte. Im Vergleich dazu komme das Sprengel Museum Hannover nur auf 9%. Alles in allem ist die Frage der öffentlichen Kulturfinanzierung der Kunsthalle wohl vor allem eine Frage der Perspektive: Vieles spricht dafür, das die Kunsthalle eben doch nicht so „schlecht wirtschaftet“, wie es ihr von der Kulturbehörde attestiert worden ist.

Foto oben rechts:
Blick auf die Galerie der Gegenwart, Sicht vom Altbau
Photo: Stefan Müller


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