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Hamburg Web > Magazin > Politik > Nichtraucherschutz in Hamburg

Rauchen in Hamburg 2008 - Passivraucherschutzgesetz soll Nichtraucher schützen

erschienen am 05.02.2008 - 5 Kommentare
Tags: Rauchen Nichtraucher Nikotin Zigarette Gesetz

Passivraucherschutzgesetz in Hamburg
Passivraucherschutzgesetz in Hamburg

Das Rauchen und das Nichtrauchen gehören in den ersten Wochen des Jahres in Hamburg zu den meistdiskutierten Themen der Stadt. Klimawandel oder steigende Benzinpreise sind derzeit nicht so stark in aller Munde wie das Thema Rauchen. Der Grund für die gestiegene Brisanz des Themas sind nicht die ständig steigenden Preise für Zigaretten, sondern das seit 1. Januar wirksame Passivraucherschutzgesetz in Hamburg.

Rauchverbot in Kneipen seit 1. Januar 2008 in Hamburg in Kraft

Die wichtigste Neuerung, die durch das Passivraucherschutzgesetz in Hamburg in Kraft getreten ist, ist das Rauchverbot in Kneipen und allen öffentlichen Gebäuden. Das allgemeine Rauchverbot gilt in Krankenhäusern, Behörden, Heimen, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Hochschulen, Sporteinrichtungen, Kultureinrichtungen, Gaststätten, Einzelhandelsgeschäften, Diskotheken, Einkaufszentren und Jugendvollzugsanstalten in Hamburg. In Schulen und Kindergärten ist das Rauchen nun auch auf dem Gelände untersagt.

Ausnahmen zum neuen Gesetz

Einige Ausnahmen sieht das Passivraucherschutzgesetz vor. In Gaststätten darf ausreichend belüfteten, gekennzeichneten und abgeschlossenen Räumen geraucht werden, wo eine Gefährdung von Nichtrauchern ausgeschlossen werden kann. Ausnahmen sollen auch für Feszelte oder nichtöffentliche Gaststätten in Vereinsheimen gelten.

Rauchen trotz Rauchverbot kann teuer werden

Verstösse gegen das Gesetz können mit Strafen von bis zu 500 Euro geahndet werden. Für die Kontrolle sind die Bezirksämter zuständig. Raucher die trotz des Rauchverbots in Hamburg rauchen, können mit einer Geldstrafe von bis 200 Euro bestraft werden. Gastwirte, die ihre Gäste rauchen lassen müssen bis zu 500 Euro bezahlen. Im Wiederholungsfall können sich die Strafen erhöhen.

HSV diskutiert das Thema Rauchen im Stadion im Sommer

Der HSV Vorstand scheint das Thema Rauchen im Stadion in der HSH Nordbank Arena in die Agenda aufgenommen zu haben. Vorstand Katja Kraus sagte der Welt am Sonntag gegenüber, dass man das Thema im Sommer angehen wolle. Derzeit darf man im HSV Stadion nicht in den Räumen des VIP Bereiches in der Osttribüne und im Langnese Kinderbereich rauchen. Die Nichtraucherzonen sollen ausgeweitet werden. Eine generelles Rauchverbot im Stadion sei aber nicht geplant.

Für noch offene Fragen zum Nichtraucherschutz in Hamburg hat die Gesundheitsbehörde ein Infotelefon eingerichtet. Von Montag bis Freitag werden unter 428 37 20 14 offene Fragen zum Thema rauchen in Hamburg beantwortet.


5 Kommentare

1. Raucherklub Süderelbe / Uwe Oschatz am 05.03.2008 um 14:57 Uhr

Nichtraucher 1x im Monat - Ich beobachte immer mehr, dass die üblichen Kneipengänger zum überwiegenden Teil Raucher sind und wahrscheinlich mehr als 80% des Kleinkneipen-Umsatzes gewährleisten. Eindeutig ist auch zu beobachten, dass die immer besser wissenden (Intoleranten) Nichtraucher, die 1x im Monat evtl. für 1 Std. in eine Kneipe gehen, alles fordern, keinen Umsatz machen - und die Stimmung mit Intoleranz und Genuss versauen.
Sie wärmen sich gerne kostenlos auf, nutzen die von der Raucherkundschaft bezahlen Toiletten, meckern gerne und über alles. Wie gesagt, die Intoleranten, eben echte Deutsche - Trittbrettfahrer. Denunzianten gab’s schon bei der Stasi genug, jetzt machen sie sich auch hier breit.

Gorlgrim am 18.02.2008 um 22:12 Uhr

Sie mögen Recht haben rauchen ist schädlich. Aber musste es so streng enden. Ich bin der Meinung jeder Wirt sollte selbst entscheiden dürfen wie er die Kneipe, Disco führt. Wenn diese entsprechend gekennzeichnet ist,z. B. -Achtung hier wird geraucht- ist es doch eines jedem Bürger seine eigene Sache ob er da rein gehen will oder nicht. Niemand zwingt einen Nichtraucher in eine solche Raucherkneipe, Disco etc zu besuchen. Warum jetzt der Aufschrei oder Kampagnen gegen die Raucher.
Einige die sich gegen die Raucher aufregen, seien sie doch mal ehrlich waren doch die letzten Jahre kaum weg und gehen auch nicht weg wenn es rauchfrei ist. Aber bei Verboten da quatschen sie alle mit und stimmen wie die Lemminge zu. Das Verbote jedes mal unsere Freiheit erschüttern das finde ich gesundheitsschädlich, anstatt vernünftig zu diskutieren und die Sachen demokratisch zu lösen.

Andreas Donau am 17.02.2008 um 21:48 Uhr

Auch ich halte den Gesundheitsschutz gegenüber Nichtrauchern für vorrangig. Schlimm ist, daß ein Politiker wie Herr Naumann auf dumpfen Wählerstimmenfang geht, indem sie eine Lockerung des Rauchverbots in Einraum-Gaststätten verspricht.

Siegbert Schulz am 16.02.2008 um 09:18 Uhr

Ich bin entsetzt, wie lasch das neue Gesetz in Hamburg angewndt wird. Gestern Abend war ich im Billstedter Einkaufszenrum, dort wird nach wie vor in der Eckkneipe geraucht. Es soll sich wohl jetzt um einen Klub handeln, aber die Tür (besser Scheunentor) steht weit offen, damit alle die, die draussen vorbei laufen auch was davon haben. Aähnlich so ist es beim Italiener vis a vis von Fielmann. Ich würde mir nur wünschen, dass die Behörden in Hamburg auf Falsch parken ebenso reagieren, wie auf die Verstösse gegen das Nichtrauchergesetz.

<a href="http://www.aktiv-rauchfrei.de/" target="_blank">Aktiv Rauchfrei</a> am 06.02.2008 um 17:32 Uhr

Die Folgen des Passivrauchens sind hinlänglich bekannt und wissenschaftlich belegt. Deshalb ist das Passivraucherschutzgesetz sehr zu begrüßen.

Unsinnig sind jedoch die darin zulässigen Ausnahmen. Es gibt keine ausreichend belüfteten abgeschlossenen Räume, wo eine Gefährdung von Nichtrauchern ausgeschlossen werden kann. Trotz vollmundiger Versprechungen der Hersteller solcher Lüftungsanlagen wird von diesen Systemen nur ein völlig unzureichender Teil der Schadstoffe auch tatsächlich abtransportiert. Zudem sind selbst die besten Systeme in der Praxis bei den Wirten nicht in Betrieb - weil sie Stromkosten und im Winter den erhöhten Heizungsaufwand einsparen wollen.

Eine höchst zwielichte Rolle bei der Durchsetzung und Ahndung des Rauchverbots spielt die Staatsanwaltschaft. Wie jüngst der Fall Helmut Schmidt zeigte, sind einige vor dem Gesetz gleicher als andere. Dabei spielt es keine Rolle, ob hier eine Bestechung seitens der Tabakindustrie, eine persönliche Raucherkumpelei oder einfach ein Promi-Bonus den Ausschlag gegeben hat.

Der Fall Helmut Schmidt zeigt, wie wenig Sensibiltät bei manchen Menschen gegenüber der Problematik des Passivrauchens vorhanden ist. Es ist hier noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Der Hamburger Oberstaatsanwalt Rüdiger Bagger hat leider ein trauriges Beispiel abgegeben, dass selbst so wichtige Amtsinhaber die notwendige Sorgfalt ihrer Arbeit sträflich vernachlässigen.


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