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TrudeBarmbek - ein Arbeiterviertel mausert sich

Der Stadtteil Barmbek entwickelte sich ehemals aus einem Bauerndorf namens "Bernebeke". Das gleichnamige Flüsschen Bernebek ( = schmaler Bach), welches im Norden verlief, lieh dem Dorf seinen Namen und heißt heute Osterbek. Nachdem in frühen Zeiten Ritter in Bernebeke gelebt haben sollen, wurde das Dorf im Jahr 1271 erstmals erwähnt. Graf Johann von Holstein verkaufte "Bernebeke" im Jahr 1355 an das "Hospital zu Heiligen Geist" in Hamburg. Anfangs wurden die Bauern vom Hospital verpflichtet Abgaben zu leisten und Aufgaben zu übernehmen. Später wurden die Dienste durch Geldzahlungen ersetzt.

Um das Jahr 1530 herum wurde das Hospital, ähnlich wie andere geistliche Stiftungen, in eine weltliche Einrichtung umgewandelt und den "Oberalten" (Kirchenälteste und Bürgerschaftsvertreter) unterstellt. Sie ließen sich eine eigene Straße bauen, um ohne Hindernisse zu ihrem Herrenhaus am Dorfplatz zu gelangen. Diese Straße heißt heute noch "Oberaltenallee".

1000 Taler für Napoleon

Aufregung gab es in Bernebeke erst wieder, als Napoleons Truppen im Jahr 1813 das inzwischen umbenannte Dorf "Barmbeck" abbrennen wollten. Tausend Taler von Gerhard Heinrich von Essen, der um seinen Landsitz fürchtete, stimmten Napoleon glücklicherweise noch einmal um. Zehn Jahre nachdem 1861 die Torsperre gefallen war, wurde Barmbek zum Vorort von Hamburg. In dem Zuge wuchs die Einwohnerzahl rasch. Die "Pferde-Eisenbahn" (1867) brachte Erleichterung für die Pendler, später fuhren Alsterdampfer und elektrische Straßenbahnen. Im Jahr 1894 avancierte Barmbek dann zum Stadtteil.

Bauboom


Viele Arbeiter mussten ab 1888 durch den Ausbau der Speicherstadt ihre Wohnungen verlassen und siedelten nach Barmbek um. Dort setzte ein Bauboom ein und der Stadtteil wurde zum Arbeiterviertel. In oftmals schönen Gründerzeithäusern wohnten viele Menschen auf wenigen Quadratmetern. Mit dem Bebauungsplan von 1903 kamen nochmals etliche Einwohner dazu. Nach dem ersten Weltkrieg gab es rund 100.000 Menschen in Barmbek und die Genossenschaft "Pro" sowie Oberbaudirektor Fritz Schumacher entwickelten neue Wohnprojekte mit verbesserter Wohnqualität. Zu den Verbesserungen gehörten zum Beispiel Laubengänge, Gärten, Verkaufsläden, Spielplätze und Versammlungsräume für Jugendliche.

Krieg und Teilung


Die Bomben des zweiten Weltkrieges zerstörten fast ganz Barmbek und forderten Tausende von Todesopfern. Nachdem 1951 die letzten Trümmer beseitigt worden waren, teilte man den Stadtteil in Barmbek-Nord, Barmbek-Süd und Dulsberg auf. Die Wohngebiete wurden allerdings nicht in ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt, sondern durch neue, gesichtslose Bauten ersetzt. Heutzutage bemüht man sich jedoch dem früheren Milieu wieder mehr Gewicht zu geben.

Kultur-Szene in Barmbek

So haben sich im vermeintlich langweiligen "Arbeiter-Barmbek" Cafés und Restaurants niedergelassen, die man hier nicht unbedingt erwartet. Da gibt es Curry zu Cocktails in der Schüttlers Curry Bar (Fuhlsbüttler Str. 220) und Kuchen zu einem neuen Haarschnitt in der CC Café Bar (Fuhlsbüttler Str. 172 A). Außerdem kann man Jazz und Blues in einem Biedermeier-Wohnzimmer genießen (Käthnerort 23) und in der T.R.U.D.E. lecker schlemmen und Cocktails trinken mit Blick auf den größten Bohrkopf der Welt, den "Elbtunnel-Bohrer".

Das Museum der Arbeit (Wiesendamm 3) lädt zu einem Besuch ein, wenn man sich ein Bild vom Arbeitsalltag der Menschen im Industriezeitalter machen möchte. Und für eine Reise in die Arktis kann man sich bei Globetrotter rüsten. Sicherlich ist die Fuhle (Fuhlsbüttler Str.) immer noch die Einkaufsmeile Barmbeks, auch wenn sich alteingesessene Tante-Emma-Läden teilweise schon verabschieden mussten.  Auf der Kulturbühne Bugenhagen (Biedermannplatz 19) findet ein vielfältiges Kulturprogramm statt und die Bartholomäustherme (Bartholomäusstr. 95) bittet zum "Candle-Light-Schwimmen"...

Eckdaten von Barmbek

Barmbek-Nord:

- Einwohnerzahl: 37.725
- Fläche: 3,914 Quadratkilometer
- Bezirk: Hamburg-Nord

Barmbek-Süd:

- Einwohnerzahl: 30.275
- Fläche: 3,060 Quadratkilometer
- Bezirk: Hamburg-Nord

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