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Hammerbrook - Bürostandort mit trauriger Geschichte

Früher umfasste das Gebiet Hammerbrook die gesamte Marschniederung und wurde schon im Jahr 1383 (eingedeicht, aber nicht sturmflutsicher) von Hamburg erworben. Der Name "Hammerbrook" ist eigentlich eine Landschaftsbezeichnung und beschreibt das niedrige, am Wasser liegende Land nördlich der Elbe.

Regelmäßig wurden neue Entwässerungsgräben und Wasserbracken gebaut, denn das Areal überschwemmte immer wieder. Hauptsächlich wurde es als Viehweide genutzt. Im 17. Jahrhundert diente ein breiter Wassergraben (der Retranchementgraben) zur Vorbefestigung der Stadt. Heute ist der Graben ein Hochwasserbassin. Einige Jahrzehnte später setzte die Besiedlung des Stadtdeiches am Oberhafen ein. Katen und Stadthäuser wurden errichtet, das städtische Lager für feuergefährliches Material (Theermagazin) verlegte man ebenfalls an den Deich.

Verwüstung, Entwässerung, Aufschüttung

Die 1357 Einwohner im Jahr 1811 konnten nur noch zwei Jahre lang ein friedliches Leben führen, dann fielen die französischen Truppen ein und brachten Zerstörung mit sich. Später wurde die Entwässerung des Hammer Brooks durch Wilhelm Amsinck (1793 - 1874) betrieben.

Mit dem Bau der Bahnlinie Hamburg - Bergedorf  in den Jahren 1839 - 1842 begann jedoch die eigentliche Erschließung des Landes. Gleichzeitig wurde auch eine Aufschüttung des Gebietes um drei Meter und eine bessere Entwässerung beschlossen. Die Anregungen dazu lieferte der englische Ingenieur William Lindley. Als im Jahr 1860 die Torsperre aufgehoben wurde, nahm die Besiedlung zu. Einige Jahre später lebten hier rund 10.000 Menschen, vorwiegend Handwerker und Kaufleute.

Vernichtung des Arbeiterviertels


Mit der Reichsgründung im Jahr 1871 kam der industrielle Aufschwung und eine komplette Bebauung Hammerbrooks. Viele kinderreiche Arbeiterfamilien zogen in die kleinen, einfachen Wohnungen und wählten überwiegend die Sozialdemokraten.

Das "rote Pflaster" (den Nationalsozialisten ohnehin ein Dorn im Auge) fiel den schweren Luftangriffen in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 1943 fast vollständig zum Opfer.  11.981 Einwohner verloren in dieser einen Nacht ihr Leben, nahezu alle Gebäude wurden zerstört. Einen Wiederaufbau des Wohnviertels nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nicht. Stattdessen beschloss man in den 1980er Jahren die Errichtung des Bürostandortes City Süd (siehe auch: City Süd) im westlichen Hammerbrook.

Kultur in der Bürostadt?

Es gibt sie noch, die alten Hallen, Fabrikgebäude und Werkstätten. Sie verstecken sich hinter moderner Büroarchitektur und werden von Architekten, Fotografen und Filmemachern belebt. Die "Gartmann-Schokoladenfabrik" in der Wendenstraße zum Beispiel. Auch das "Künstlerhaus Wendenstraße" wird von bildenden Künstlern und Bildhauern "bearbeitet". Doch die Mieten sind gestiegen und nicht alle konnten bleiben. So bunt wie es einmal war, ist es also heute leider nicht mehr.

Das "Scharlatan theater" hat sich in der Gotenstraße 6 niedergelassen. Ursprünglich war in diesen Räumen eine Tischlerei ansässig. Die Theatergruppe entwickelt überwiegend "Auftragsstücke" speziell für Unternehmen.

Eckdaten von Hammerbrook:

- Einwohner: rund 700
- Fläche: 1,524 Quadratkilometer
- Bezirk: Hamburg-Mitte

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