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Hamburg Web > Webguide > Stadtteile > Hohenfelde

Hohenfelde - bunt und gewachsen

Hohenfelde wurde im 15. Jahrhundert erstmals als "Hohes Feld" erwähnt und bestand (wie der Name schon sagt) aus Wiesen und Heide, auf denen man das Vieh weiden ließ.
Schon seit dem Mittelalter gehörten Teile Hohenfeldes zum Hamburger Gebiet.
Im Jahr 1679 errichtete man das Neue Werk, womit Hohenfelde zu einem Teil der Verteidigungsanlagen Hamburgs wurde. Deshalb gab es hier auch nur einige wenige Gebäude, die durch die Franzosen (1813/14) vollständig zerstört wurden, um ein freies Schussfeld zu haben.
Nach dem großen Brand im Jahr 1842 avancierte Hohenfelde erst einmal zum Gartenanbaugebiet. Rund dreißig Jahre später wurden die (schon lange vorliegenden) Pläne von Christian Wilhelm Plath für ein geordnetes Straßennetz in die Tat umgesetzt. Der Mundsburger Damm und Schwanenwik wurden ausgebaut, außerdem entstanden drei Brücken (Schwanenwikbrücke, Mundsburger Brücke und Kuhmühlenbrücke).
Heute ist Hohenfelde sogar durch vier Brücken mit der Uhlenhorst verbunden.

Lübscher Baum und Zweiter Weltkrieg

Mitte des 19. Jahrhunderts richtete eine Aktiengesellschaft an der westlichen Stadtteilgrenze eine Zahlstelle ein. Sechs Pfenning wurden fällig, wenn man den neuen Fußweg zur Uhlenhorst nehmen wollte. Rund zehn Jahre lang war die Zahlstelle an der späteren Sechslingspforte (vorher Alsterpforte) in Betrieb.
Auch am "Lübschen Baum" (= Lübecker Schlagbaum) wurde ein Wegzoll erhoben. Der "Lübsche Baum" befand sich am östlichen Ausgangstor der Landwehr (östliche Stadtteilgrenze) und war später der Grund und Boden eines Bauernhofs mit Tanzsaal in der Scheune. Nachdem die Scheune mehrfach abgebrannt war, verlegte man das beliebte Tanzlokal zuletzt an die Ecke Güntherstraße/Lübecker Straße, wo es bis 1995 seiner Tradition treu blieb.
Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude im Stadtteil weitgehend zerstört. Reste der bürgerlichen Wohnbebauung aus wilhelminischer Zeit sind allerdings noch übrig geblieben.

Erwähnenswert

Ende des 19. Jahrhunderts richtete Dr. Richard Schütt in der Papenhuder Straße 8 eine "Horizontal-Pendelstation" ein, die zur Messung von Erdbeben diente. Sie war als eine Hauptstation für Erdbebenforschung international anerkannt.
Die im Jahr 1973 fertiggestellte Alsterschwimmhalle (auch Schwimmoper genannt) ist ein auffälliges Gebäude in Hohenfelde. Ihr frei tragendes Schalendach aus Stahlbeton (96 Meter lang und 64 Meter breit) steht auf nur drei Stützen.

Alsterschwimmhalle

Die alte Polizeiwache von Fritz Schumacher steht an der Lübecker Straße und ist rund 100 Jahre alt. Der Bau wirkt wie ein altes Landhaus vergangener Zeiten. Im Gegensatz dazu besticht die damals sehr moderne Konstruktion aus den 1960er Jahren, das Eingangsgebäude der U-Bahn Lübecker Straße, durch eine hauchdünne Betonschale als Dach.
Das neogotische Etagenwohnhaus an der Güntherstraße gehört zu den ältesten Häusern Hohenfeldes. Es stammt aus dem Jahr 1888 und ist ein beeindruckender Bau. Im Vorbau ist eine Apotheke ansässig.

Bildung, Kultur und Soziales

Die "Hamburger Volksbühne" besteht seit 1919 und ist ein gemeinnütziger Verein, der sich darum kümmert, den Einwohnern Zugang zu kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen. Auch der "Hohenfelder Bürgerverein" setzt sich für seine Bürger ein. Angebote für Kinder, Jugendliche und Mütter gibt es im Gemeindezentrum und im Mütterzentrum in der Ifflandstraße.
Die Fachhochschule Hamburg wurde 1970 gegründet und bildet in der Armgartstraße im Fachbereich Gestaltung zukünftige Designer(-innen) und Illustrator(-innen) aus.
Ein Hamburger Original ist wohl Theo Vetter. Er lebt in Hohenfelde und ist der meist tätowierte Mann Hamburgs. Ein bekannter Kopf der Vergangenheit ist auch Hans Leip (1893 geboren). Er schrieb den Text des Lieds "Lili Marleen".

Eckdaten von Hohenfelde:

- Einwohner: 8793
- Fläche: 1,145 Quadratkilometer
- Bezirk: Hamburg-Nord



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