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Ohlsdorf mit Klein Borstel - Leben am Rande des weltgrößten Parkfriedhofs

Das kleine Dorf Ohlsdorf fand im Jahr 1303 seine erste Erwähnung und lag zwischen den wichtigen Straßen von Hamburg in Richtung Norden und Nordosten. Zu dieser Zeit noch im Besitz der Ratsherrenfamilie "vom Berge", ging das Dorf sechzig Jahre später an das Kloster Harvestehude.
Schon in der Stein- und Bronzezeit gab es hier Siedler, was vorgeschichtliche Funde von Urnenfeldern und Grabhügeln belegen.

Im 17. Jahrhundert bildete die Landherrenschaft der Geestlande die Verwaltung Ohlsdorfs.
Viel war hier nicht los: Lediglich drei Vollhufner hatten sich in Ohlsdorf niedergelassen und im 18. Jahrhundert kamen noch einige kleinere Hofstellen dazu. Die Ländereien der Vollhöfe nutzte man in den Jahren 1874-82 um einen Friedhof zu bauen, außerdem war das Werk- und Armenhaus auf das Areal verlegt worden.

Klein Borstel und Santa Fu kamen dazu

Ohlsdorfs ehemaliger Dorfkern (von dem nichts mehr übrig geblieben ist) liegt heute in Alsterdorf, die Grenzen haben sich also verschoben. Das bis dahin eigenständige Dorf "Klein Borstel" ist 1938 zu Ohlsdorf gekommen. Nachdem 1945 das Gebiet mit der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel (im Volksmund "Santa Fu") auch noch Teil von Ohlsdorf wurde, ist der heutige Stadtteil viel größer geworden, als es das Dorf je war.

Die größte Fläche des Stadtteils belegt allerdings der Friedhof. Der Friedhof Ohlsdorf ist eine 400 ha große Parkanlage mit bedeutenden Denkmälern der hamburgischen Geschichte, mit einem Friedhof-Museum und Skulpturen-Kunst. 13 Kapellen sind in dieser beispiellosen Friedhofs-Naturlandschaft zu finden, die nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch der Erholung sein kann.

Kein Zentrum, aber ein wegbereitendes Schwimmbad

In Ohlsdorf fehlt der Mittelpunkt. Wer großzügig denkt, könnte möglicherweise den heutigen S- und U-Bahnhof Ohlsdorf als Zentrum bezeichnen. Der Eingangsbau im Landhausstil stammt aus dem Jahr 1907. Nach der elektrischen Straßenbahn von 1880 und der Vorortbahn von 1906, kam im Jahr 1914 die Hochbahn. Des Friedhofs wegen hatte man immer für eine gute Anbindung gesorgt.

Mehr oder weniger nebenan liegt das Freibad Ohlsdorf. Das ehemalige Eingangsgebäude hat Fritz Schhumacher 1926/27 entworfen. Zu der Zeit zeichnete sich das Familienbad dadurch aus, dass Männer und Frauen erstmals gemeinsam baden durften. Heute findet man in dem alten Eingangsgebäude des Familienbades mehrere Vereine. Sie konzentrieren sich auf historische, literarische, sportliche und natürlich festliche Themen und Veranstaltungen. Außerdem finden dort die "Fuhlsbütteler Filmtage" statt.

"Klein, aber borstelig"


Klein Borstel hieß früher "Borstelde" und fand im Jahr 1304 das erste Mal Erwähnung. Im Dorf gab es zwei nicht besonders wohlhabende Vollbauern, die erst vermögend wurden, als sie ihr Land am Ende des 19. Jahrhunderts nach und nach für die Friedhofs-Erweiterung her gaben. Anfangs gehörte das Dorf dem Kloster St. Georg, ab 1830 unterstand es der Landherrenschaft der Geestlande. Im Jahr 1938 wurde Klein Borstel Teil von Ohlsdorf, was viele Einwohner sehr bedauerten. Trotzdem erhielt es 1979 ein eigenes Stadtteil-Schild.

Hier mag man wohnen

Umrandet vom Parkfriedhof Ohlsdorf und von der Alster, hat Klein Borstel eine hervorragende Lage. An der Wellingsbütteler Landstraße gibt es noch einige Villen aus der Zeit um 1900, außerdem eine Reetdachscheune eines der zwei ehemaligen Bauernhöfe. Eine Kriegsbeschädigten-Siedlung wurde 1925-32 ins Leben gerufen, im Jahr 1935 baute man die Frank'sche Siedlung mit über 500 Wohneinheiten. Die rund 3600 Einwohner Klein Borstels sind kommunikativ und schwören auf ihren Quartier-Zusammenhalt. Deshalb sind auch viele von ihnen im "Heimatverein Klein Borstel" organisiert.

Beachtliches Engagement

Einkaufen tut man im "Einkaufsdorf Klein Borstel" mit vielen Einzelhändlern. Dafür engagieren sich die "Dorfbewohner", so wie sie sich auch für den Erhalt ihrer Post eingesetzt haben. Aus ihrem Kampf ist 1993 die "Postagentur" hervorgegangen. Ein jährliches Dorf-Fest untermauert den Zusammenhalt.

Eckdaten von Ohlsdorf:

- Einwohner: 14.204
- Fläche: 7,166 Quadratkilometer
- Hamburg-Nord



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